Yarmolenko

Yarmolenko-Abgang beim BVB fix - Ukrainer geht zu West Ham

Andrey Yarmolenko verlässt Borussia Dortmund nach nur einer Saison.

Foto: firo

Andrey Yarmolenko verlässt Borussia Dortmund nach nur einer Saison.

Dortmund  Andrey Yarmolenko verlässt wie erwartet Borussia Dortmund und spielt künftig für West Ham United. Große Verluste macht der Bundesligist nicht.

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Borussia Dortmund kann einen weiteren Abgang vermelden: Andrey Yarmolenko wechselt zum Premier-League-Klub West Ham United und unterschreibt dort einen Vierjahresvertrag. Als Ablösesumme erhält der BVB gut 20 Millionen Euro.

Der Ukrainer war erst vor einem Jahr für 25 Millionen Euro von Dynamo Kiew zum BVB gekommen. Nach starkem Start aber baute er etwas ab, fiel dann wegen einer Sehnenverletzung im Fuß aus und kam gegen Saisonende nur noch sporadisch zum Einsatz. Insgesamt machte er 26 Pflichtspiele für den BVB und erzielte dabei sechs Tore. „Wir bedanken uns bei Andrey für sein Engagement und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft“, sagte Sportdirektor Michael Zorc.

29 Spieler noch im Kader

Dass der Ukrainer nach derart kurzer Zeit schon wieder abgegeben wird, liegt in erster Linie an der Größe des Dortmunder Kaders: 29 Spieler umfasst dieser nun nach Yarmolenkos Abgang. Zwar hätte man beim BVB andere Spieler lieber abgegeben – nicht für alle aber gibt es einen Markt. Für Yarmolenko dagegen bekam der BVB nun eine Summe, die nur knapp unter dem Einkaufspreis liegt und die die Verantwortlichen gut gebrauchen können: Noch immer sind sie auf der Suche nach einem neuen Stürmer und Sportdirektor Michael Zorc hat wiederholt beklagt, wie eng und überhitzt der Markt derzeit ist. Das heißt übersetzt: Für einen Kandidaten, der dem BVB sofort weiterhilft, weil er Tore garantiert, wäre eine hohe Ablösesumme fällig – und die ist nun wieder ein gutes Stück einfacher zu finanzieren.

Geht es nach dem Willen der BVB-Bosse, soll Yarmolenko nicht der letzte Abgang bleiben: Auch Erik Durm, Sebastian Rode und André Schürrle würde man keine allzu großen Steine auf den Weg legen. Als Zugang wird neben einem Stürmer noch Rechtsverteidiger Achraf Hakimi erwartet, der für zwei Jahre von Real Madrid ausgewechselt werden soll.

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