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Watzke verlängert beim BVB offenbar bis 2021

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke

Foto: Ralf Rottmann / Funke Foto Services

Dortmund.  Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bleibt Borussia Dortmund offenbar bis 2021 erhalten. Das berichtete das "Manager Magazin" am Montag.

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Hans-Joachim Watzke wird seinen Vertrag als Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund offenbar vorzeitig bis Ende 2021 verlängern. Das berichtet das "Manager Magazin" am Montagmittag. Watzkes Vertrag lief noch bis 2019.

BVB holte seit Februar 2005 vier Titel

Der 58-jährige Watzke übernahm den BVB im Februar 2005 in der schlimmsten Krise der Vereinsgeschichte, als die Insolvenz drohte. Zuvor arbeitete Watzke drei Jahre als Schatzmeister des BVB. Watzke, der aus Erlinghausen im Sauerland stammt, bewahrte in der Folge den BVB vor dem Ruin und feierte danach viele Erfolge. 2011 und 2012 holte der BVB unter der Regie von Trainer Jürgen Klopp den Meistertitel, 2012 gewann das Team zudem den DFB-Pokal. 2017 holte der BVB den Pokal unter Trainer Thomas Tuchel.

Dreimal in Watzkes Amtszeit landete der BVB in der Bundesliga auf dem zweiten Platz (2013, 2014, 2016), unterlag im DFB-Pokal dreimal erst im Finale (2014, 2015, 2016) und erreichte 2013 das Endspiel der Champions League. Diese Erfolge und hohe Transfereinnahmen sorgten dafür, dass der BVB keine Schulden mehr hat. "Wir sind wirtschaftlich die ganz klare Nummer zwei in Deutschland", sagte Watzke bei der Jahreshauptversammlung im November.

Nach zwölf Jahren im Amt wuchs zuletzt aber die Kritik an Watzkes Arbeit. Nach nur zwei Jahren trennte sich der BVB von Thomas Tuchel, Nachfolger Peter Bosz scheiterte nach nur wenigen Monaten. BVB-Präsident Reinhard Rauball verteidigte Watzke und Sportdirektor Michael Zorc gegen alle Kritiker: "Watzke und Zorc haben in den vergangenen zehn, zwölf Jahren überragende Arbeit geleistet. Sie haben einen Verein, der dem Untergang geweiht war, in eine Höhe katapultiert, die nicht vorstellbar erschien. Wer nun beim ersten Gegenwind meint, er müsse diese beiden Persönlichkeiten infrage stellen, der tut mir leid. Beide genießen mein vollstes Vertrauen!"

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