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Warum Angreifer Mario Gomez von Borussia Dortmund schwärmt

Mario Gomez steckt mit dem VfB Stuttgart im Abstiegskampf.

Mario Gomez steckt mit dem VfB Stuttgart im Abstiegskampf.

Foto: Bongarts/Getty Images

Essen.  Stürmer Mario Gomez vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart glaubt, dass sein Verein sich Borussia Dortmund zum Vorbild nehmen sollte.

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Mario Gomez muss auf seine alten Tage noch einmal im Abstiegskampf bestehen. Mit 33 Jahren arbeitet der Angreifer zusammen mit seinen Kollegen vom VfB Stuttgart am Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. Der VfB ist mit großen Erwartungen in die Saison gestartet, steht aber nach 18 absolvierten Partien auf dem Relegationsrang 16. Doch neben dem kurzfristigen Ziel, in der Bundesliga zu verbleiben, hat Gomez schon ein langfristiges Ziel im Blick. Im Interview mit der "SportBild" sagt Gomez, er sei überzeugt, "dass wir langfristig anstreben müssen, den Weg zu gehen, den Dortmund hingelegt hat." Gomez betont: "Das muss das Ziel für jeden im Verein sein: Der BVB eignet sich sehr gut als Vorbild für den VfB."

Der ehemalige deutsche Nationalstürmer gerät regelrecht ins Schwärmen, wenn er daran erinnert, wie sich Borussia Dortmund von einem Abstiegskandidaten zu einem Top-Klub entwickelt hat. Dass es für Stuttgart nicht leicht wird, diesen Erfolg zu wiederholen, ist ihm aber bewusst. "Ich gebe zu: Das ist schon die Top-Top-Top-Variante und hört sich bei unseren aktuellen Problemen sicher auch komisch an. Aber du musst immer nach dem Größten streben, und ich finde, das ist eine vorstellbare Konstellation auf langfristige Sicht. Der BVB hat gezeigt, dass es auch noch in den 2010er-Jahren möglich ist, sich in der internationalen Spitze zu etablieren. Sie waren wirtschaftlich sehr angeschlagen, sportlich im Niemandsland und haben es geschafft, auch in Europa wieder eine Marke zu sein."

BVB setzt konsequent auf Top-Talente wie Jadon Sancho

Der BVB ist in den vergangenen Jahren sehr gut mit seinem Weg gefahren, bei Transfers den Fokus auf entwicklungsfähige Talente wie Ousmane Dembélé, Christian Pulisic, Dan-Axel Zagadou oder Jadon Sancho zu legen. Da diese in Dortmund auch Spielpraxis erhalten, gehört der Verein inzwischen zu den ersten Adressen für junge Spieler mit großem Potenzial. Gomez hat das auch bemerkt: "Sie sind wieder sexy für ausländische Spieler, und das ist auf dem Transfermarkt ein Riesenvorteil. Sie finden und bekommen stets junge Profis und Talente hinzu." Ob der VfB dem BVB das nachmachen kann? (tm)

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