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So schwärmt BVB-Trainer Favre von Kapitän Reus

BVB-Trainer Lucien Favre (r.) mit seinem Kapitän Marco Reus

Foto: firo

BVB-Trainer Lucien Favre (r.) mit seinem Kapitän Marco Reus

Dortmund.  BVB-Trainer Favre sieht Kapitän Marco Reus als ein Vorbild für seine Mitspieler. Über dessen Rolle auf dem Feld hat er noch nicht entschieden.

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Es ist keine ganz gewöhnliche Beziehung, die Lucien Favre und Marco Reus verbindet: Unter dem Trainer Favre gelang dem jungen Spieler Reus bei Borussia Mönchengladbach einst der Durchbruch zum Profi. 2012 trennten sich die Wege, weil Reus zu anderen Borussia nach Dortmund wechselte. Sechs Jahre später ist nun auch Favre beim BVB angekommen. „Ich kenne Marco sehr gut“, sagt der und gerät regelrecht ins Schwärmen: „Er hat sehr viel Spielintelligenz, er kann den Unterschied machen. Er versteht den Fußball sehr gut, antizipiert sehr gut, das ist seine Hauptqualität.“

Und anders als in Gladbach steht Favre in Dortmund nun ein gereifter Spieler von 29 Jahren gegenüber, den der neue Trainer auch zum Kapitän beförderte – womit er ganz bestimmt Erwartungen verknüpft: „Marco ist jetzt ein erfahrener Spieler“, so Favre. „Als Kapitän muss er ein Vorbild für die Anderen sein – aber auch für die Nachwuchsspieler. Wir zählen auf ihn, dass er den Job gut macht.“

Mögliche BVB-Rollen für Reus: linker Flügel oder Sturmzentrum

Welchen Job genau der Anführer auf dem Spielfeld haben soll, mag Favre noch nicht preisgeben: Entweder Reus spielt auf dem linken Flügel oder im Sturmzentrum, für das ansonsten auch Maximilian Philipp in Frage kommt. Reus selbst hat in einem Interview mit dem Kicker recht deutlich erkennen lassen, dass ihm der Job auf dem Flügel lieber wäre, weil er dort einen deutlich größeren Einfluss auf das Spiel hätte. Im Sturmzentrum, mit dem Rücken zum Tor, wäre noch eine gewisse Eingewöhnungsphase nötig.

Die bräuchte Alexander Isak eigentlich nicht, als einziger Spieler im Kader kann der Schwede als gelernter Mittelstürmer gelten. Doch unter Favre spielte er wie schon unter dessen Vorgängern bislang kaum eine Rolle, gehörte im letzten Testspiel gegen Lazio Rom nicht einmal zum Kader. „Man darf nicht vergessen, dass er noch extrem jung ist, erst 18 Jahre alt“, beschwichtigt Favre. „“Er hat Talent, das ist klar. Aber in dem Alter gibt es immer Hochs und Tiefs, das ist ganz normal. Mit der Zeit wird es besser werden.“ Ob Isak diese Zeit in Dortmund noch bekommt, ist allerdings fraglich.

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