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Schalke-Fans provozieren mit großer BVB-Fahne

Aufregung zum Anpfiff: Schalke-Fans zeigen eine große BVB-Fahne.

Aufregung zum Anpfiff: Schalke-Fans zeigen eine große BVB-Fahne.

Foto: Andreas Ernst / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen  Das Revierderby ist auch ein Fest für die Fans. Vor der Partie präsentierten die Schalke-Anhänger eine Choreo und mehrere Dortmunder Fahnen.

Kurz bevor das Revierderby angepfiffen wurde, kramten die Schalke-Fans auf der Nordkurve weiße Overalls hervor, um sich diese überzuziehen. Zusätzlich schwenkten sie blaue-weiße S04-Fahnen und erzeugten so ein beeindruckendes Bild.

Fans zeigen Banner

Als dann die Mannschaften das Spielfeld betraten, enthüllten die Anhänger zusätzlich ein Banner. Darauf stand: „Egal ob jung, ob alt – egal ob groß, ob klein – Schalke für immer mein Verein!“

Dortmunder Fans verzichten auf Choreo, zünden Pyro

Im Dortmunder Fanblock wurde auf eine Choreo verzichtet. Dafür zog dort gelber Rauch auf. Auch Pyrofackeln wurden gezündet. Deswegen verzögerte sich der Anpfiff etwas.

Für Aufregung unter den Fangruppen sorgte eine riesige BVB-Fahne, die kurz nach dem Anpfiff in der Schalker Nordkurve ausgebreitet wurde. Auch kleinere Transparente der Borussia wurden präsentiert. Ob es sich dabei um gestohlene Fan-Utensilien der Dortmunder Anhänger handelt, lässt sich aktuell nur vermuten. Das Fanzine "schwatzgelb.de" erklärte bei Twitter, dass es sich um "geklautes Material von normalen Fanclubs" handeln würde. Die bestohlenen Fanclubs hätten mit den "Szenespielchen nichts am Hut."

In der Ultra-Szene wird der Verlust einer Fahne an einen rivalisierenden Fanclub als Demütigung empfunden. In der Regel wird eine Ultragruppierung in diesem Fall als Konsequenz freiwillig aufgelöst.

Insgesamt konnte die Polizei ein positives Derby-Fazit ziehen. Polizeisprecher Christopher Grauwinkel gab zu Protokoll: „Bis auf einzelne Kleinigkeiten gab es keine besonderen Vorkommnisse.“ Zwei Rauchtöpfe seien im Umfeld des Stadions gezündet worden. Ansonsten sei die Anreise der Fans aber friedlich verlaufen. „Wir haben aktuell keine Hinweise, dass es beim Einlass zu Verzögerungen kommt“, sagte Grauwinkel kurz vor dem Anpfiff der Begegnung.

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