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Noch sieht Ex-BVB-Star Mario Götze "einiges an Arbeit"

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Mario Götze.

Mario Götze.

Foto: Firo

Eindhoven.  In neuer Rolle feiert er direkt Erfolge: Mario Götze hat mit der PSV Eindhoven die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation erreicht.

Mario Götze hat jüngst mit der PSV Eindhoven souverän die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation erreicht. Der ehemalige Star von Borussia Dortmund siegte mit dem niederländischen Klub im Rückspiel der zweiten Runde 2:1 (1:0) bei Galatasaray Istanbul. Den Grundstein zum Weiterkommen hatte Eindhoven schon mit dem 5:1 im Hinspiel gelegt, zu dem Götze zwei Treffer beisteuerte.

Auch an beiden Toren in Istanbul war Götze am Mittwochabend beteiligt. Der 29-Jährige holte den Freistoß heraus, nach dem der 19-jährige Engländer Noni Madueke in der 37. Minute mit einem noch abgefälschten Distanzschuss traf. Dann bediente Götze von der rechten Seite Marco van Ginkel, der per Direktschuss alles klar machte (59.) für das Team des deutschen Trainers Roger Schmidt. Olivier Boscagli wird im nächsten Spiel allerdings nach Gelb-Rot (74.) fehlen. Mbaye Diagne (84.) verkürzte in Überzahl noch für Galatasaray. "Ich bin froh über meinen Assist, aber wir haben bis August noch einiges an Arbeit vor uns", schrieb Götze später auf Instagram und schärfte so die Sinne für die anstehenden Heruasforderungen.

Neue Rolle für den einstigen BVB-Star

In der dritten Runde trifft Ex-Meister PSV auf den FC Midtjylland aus Dänemark, der Celtic Glasgow nach dem 1:1 im Hinspiel daheim mit 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung bezwang. Danach folgen die Play-offs. Fest steht aber: In den Niederlanden erlebt Mario Götze seinen zweiten Frühling. Der Weltmeister von 2014 hat bei der PSV Eindhoven zu neuer Stärke gefunden – und augenscheinlich den Spaß am Fußball wiederentdeckt. In einer neuen Rolle unter dem deutschen Trainer Roger Schmidt: Götze ist seit dieser Saison der Spielmacher der PSV.

Ab in die Mitte! Über die Zentrale soll Götze mehr Räume schaffen. Möglich werden soll dies durch eine taktische Umstellung. Der Eredivisie-Klub spielt im 4-2-3-1 und nicht länger im 4-4-2. Für Götze ist dies eine Rückkehr zur Rolle, die er auch einst beim BVB innehatte.

„Roger hielt es für eine gute Idee, mich in eine Position zu bringen, die mir zentrale Flexibilität gibt, damit ich durch Positionswechsel mehr Räume schaffen kann", sagte Götze kürzlich im Kicker. In der vergangenen Saison kam er meist über die linke oder rechte Mittelfeldseite. Heraus sprangen fünf Tore und sechs Vorlagen in 18 Spielen.

Vertrauensbeweis für den ehemaligen BVB-Spieler

Viel flexibler werde er nun sein, sagt Götze, der direkt hinter Angreifer Eran Zahavi aufläuft. Zudem ist die zentrale Rolle auch ein Vertrauensbeweis des niederländischen Teams, in dem der 29-Jährige sich zurück ins Rampenlicht spielte. Das ist zwar noch nicht so hell, dass es internationale Topklubs anzieht, aber Götze scheint deshalb nicht ungeduldig zu werden. „Es liegen keine Angebote vor. Es muss etwas wirklich Gutes sein, wenn ich gehen will", meinte er jüngst gegenüber Voetbal International. „Jetzt konzentriere ich mich auf die anstehende Aufgabe."

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Die geht mit der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation weiter. Die Hinspiele finden am 3. und 4. August statt, die Rückspiele am 10. August. Die Sieger erreichen die in den folgenden beiden Wochen anstehenden Play-offs, in denen es um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League geht. Götze kann sich also weiter vor dem Saisonstart am 13. August in der neuen Rolle beweisen. (fs)

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