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Im Stadion: BVB-Ultras sammeln Spende für krebskranke Kinder

Die Desperados feierten zuletzt ihr 20-jähriges Bestehen.

Die Desperados feierten zuletzt ihr 20-jähriges Bestehen.

Foto: Bernd Thissen / dpa

Dortmund.  Vorweihnachtszeit ist Spendenzeit. Dortmunder Ultras sammeln gegen Paderborn Mehrwegbecher. Das Pfandgeld wird gespendet.

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Wenn Borussia Dortmund am Freitagabend in der Fußball-Bundesliga auf den SC Paderborn trifft (20.30 Uhr, DAZN), geht es sportlich um drei Punkte. Die BVB-Ultragruppierung Desperados will die Partie noch zusätzlich für einen guten Zweck nutzen: Sie sammeln Mehrwegbecher. Der Pfanderlös soll an zwei Einrichtungen in Dortmund gehen - jeweils zur Hälfte an den „ELTERNTREFF leukämie- und tumorerkrankter Kinder e.V.“ sowie dem „Malteser Kinder- & Jugendhospizdienst Dortmund“.

Mitglieder der Desperados, die im Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand Anfang November ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert hatten, postieren sich dafür unter der Ost- und Westtribünen. Unter der Südtribüne werden Getränke in Einweg-Plastikbechern ausgegeben - dementsprechend ohne Pfand. Die Ultras nehmen hier aber trotzdem Geldspenden an.

Das machen ELTERNTREFF und der Kinder- & Jugendhospizdienst

Den ELTERNTREFF in Dortmund gibt es seit gut 30 Jahren. „Neben der Förderung von kliniknahen, patientenorientierten Projekten gehört zu ihren wichtigsten Aufgaben auch die finanzielle Hilfe für Familien, die durch die Krebserkrankung eines Kindes in eine Notlage geraten sind“, schreiben die Desperados. „Aufklärung, Beratung und Information, aber auch die verschiedenen jährlichen Gemeinschaftsveranstaltungen für betroffene Familien und jugendliche Krebspatienten sind feste Bestandteile ihrer Vereinsarbeit.“

Der Malteser Kinder- & Jugendhospizdienst begleitet Familien, in denen Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung leben. „In der psychosozialen Begleitung des Hospizdienstes geht es wesentlich um Unterstützungsangebote für betroffene Kinder und Jugendliche, um Hilfen für Mütter und Väter, Geschwisterkinder und alle dem Kind/Jugendlichen nahe stehenden Menschen, von der Diagnosestellung bis über den Tod hinaus“, erklärt die älteste Dortmunder Ultra-Gruppe.

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