DFB-Pokal

Helmer vor KFC-Spiel: „Der BVB wird keine Probleme bekommen“

Spielte sowohl beim FCB als auch beim BVB: Thomas Helmer.

Spielte sowohl beim FCB als auch beim BVB: Thomas Helmer.

Foto: dpa

Essen.  Ex-BVB-Verteidiger Thomas Helmer sieht im Pokalgegner Uerdingen eine machbare Aufgabe. Dennoch, sagt er im Interview, „nerven“ solche Spiele.

Vor der Erstrundenpartie im DFB-Pokal zwischen Borussia Dortmund und dem KFC Uerdingen (20.45 Uhr/Sport1 und Sky) hat der einstige BVB-Abwehrspieler Thomas Helmer keinen Zweifel an einem Sieg seines Ex-Klubs. Im Interview mit dieser Zeitung sagte er: „Der BVB wird keine Probleme haben.“ Gleiches gelte für die Bayern, die am Montagabend beim Regionalligisten Energie Cottbus antreten müssen (20.45 Uhr/ARD und Sky).

Durch die bevorstehende Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Neuzugänge Mats Hummels, Thorgan Hazard und auch Julian Brandt erwartet Helmer die Elf von BVB-Trainer Lucien Favre sogar gefestigter als noch beim 2:0-Sieg im Supercup am vergangenen Samstag. „Bei Dortmund haben viele wichtige Leute gefehlt. Das würde natürlich dafür sprechen, dass sie noch stärker werden können“, sagte er.

„Diese Spiele am Anfang nerven eigentlich“

Dass ein Erfolg in der 1. Runde des DFB-Pokals für zusätzlichen Schwung vor dem Bundesliga-Auftakt sorgen kann, bezweifelt der 54-Jährige indes. „Aus Sicht der Bundesligisten kann man sagen: Diese Spiele am Anfang nerven eigentlich. Man spielt ja meist gegen Amateurvereine und ist froh, wenn man weiterkommt.“ Das Wie sei im Pokal zunächst nicht von Bedeutung, erklärte er mit Blick auf die eigene Erfahrung. „So ein Sieg muss nicht überzeugend sein. Einfach nur weiterkommen – Ende, Aus.“

Kniffliger als das Los von Borussia Dortmund und dem FC Bayern schätzt der Sport1-Experte und „Doppelpass“-Moderator die Aufgabe von Borussia Mönchengladbach ein. Die Mannschaft von Neu-Trainer Marco Rose trifft heute Abend (20.45 Uhr/Sky) auf den SV Sandhausen. Gleich in der ersten Pokalrunde gegen einen Zweitligisten zu spielen, sei „immer blöd“, so Helmer. „Das könnte schon ein bisschen schwieriger werden.“

Das ganze Interview mit Thomas Helmer lesen Sie morgen in dieser Zeitung.

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