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Hakimi will sich beim BVB gegen Piszczek durchsetzen

Achraf Hakimi.

Foto: firo

Achraf Hakimi. Foto: firo

Bad Ragaz.  Rechtsverteidiger Achraf Hakimi ist im Sommer von Real Madrid zum BVB gewechselt. Der Marokkaner möchte sich beim BVB weiterentwickeln.

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Nicht viele junge Fußballer können behaupten, bereits im Alter von 19 Jahren bei Real Madrid mit Cristiano Ronaldo zusammengespielt zu haben. „Für mich war das eine unglaubliche Ehre. Er hat mir viele Tipps gegeben“, verrät Borussia Dortmunds Sommerzugang Achraf Hakimi mit strahlenden Augen, denn er hat es erlebt.

Der junge Rechtsverteidiger ist für zwei Jahre vom spanischen Topklub Real Madrid an Borussia Dortmund ausgeliehen. Beim BVB möchte er sich weiterentwickeln und „viele Spiele absolvieren“. Hakimi: „Ich werde mein Bestes gegeben, damit Trainer Lucien Favre mir vertraut.“ Vertrauen? Das hätten dem jungen Hakimi, der bereits als marokkanischer Nationalspieler an der WM in Russland teilgenommen hat, gerne auch andere Trainer geschenkt. Doch der junge Mann entschied sich für den Weg nach Dortmund.

BVB-Leihspieler Hakimi: "Ich möchte mich hier durchsetzen"

„Ich weiß, dass der BVB oft auf junge Spieler setzt. Das war einer der Gründe für mich, hier her zu kommen“, erzählt er weiter. „Natürlich“ habe er auch mit Real Madrids Dani Carvajal gesprochen, der den Schritt zur Weltklasse bei Bayer Leverkusen schaffte, ehe er später zu den Madrilenen zurückkehrte. Aber „zurückkehren“, so Hakimi, „spielt im Moment gar keine Rolle. Ich möchte mich hier durchsetzen“.

Optimistische Worte. Bei einem neuen Klub, in einem neuen Land, mit einer fremden Sprache. Gelingt einem 19-Jährigen das spielend? „Das ist kein Problem für mich“, erklärt der Rechtsverteidiger. Er habe bereits eine Deutschlehrerin, mit der er aber noch keine Zeit gehabt habe zu lernen. „Das wird sich in den kommenden Wochen ändern“, verspricht Hakimi mit einem Lächeln. „Lauf, Pass, Schieß“, funktioniere aber schon ganz gut - Fußballsprache eben.

Sportlich möchte er mit dem BVB „viele Spiele gewinnen.“ Meisterschaftskampf? Champions League? Ein genaues Ziel will sich der bescheidene Hakimi nicht entlocken lassen. „Dass die Spiele gegen Bayern München und vor allem das Derby gegen Schalke extrem wichtig für die Fans sind, das wusste ich schon vorher“, bestätigt er aber und zeigt, dass er weiß, worauf es den Anhängern ankommt.

Hakimi schwärmt von den BVB-Fans

Hakimi spricht über die BVB-Fans und man merkt sofort, dass das etwas mit ihm macht. September 2017. Real Madrid gewann in der letztjährigen Champions-League-Gruppenphase mit 3:1 in Dortmund. Mit dabei im Kader auf der Bank: Achraf Hakimi. „Ich erinnere mich genau an die unfassbare Stimmung“, berichtet er. Dieses Erlebnis habe „alles übertroffen“. Der BVB habe eine der besten Fangemeinden „auf der ganzen Welt“, meint der junge Marokkaner, der sich den Fans als vermeintlicher Konkurrent von Fan-Liebling Lukasz Piszczek allerdings erst noch beweisen muss.

Doch das weiß er selbst am Besten: „Dafür werde ich mein Herzblut geben“, verspricht er.

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