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FC Bayern: Müller und Süle blasen zur Jagd auf den BVB

Thomas Müller.

Thomas Müller.

Foto: Andreas Gebert / Reuters

Essen.  Thomas Müller und Niklas Süle vom Rekordmeister FC Bayern München haben zur Jagd auf Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund geblasen.

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17 Spiele sind noch zu absolvieren, sechs Punkte Vorsprung hat Borussia Dortmund auf den FC Bayern München. Selbstverständlich ist der BVB damit noch nicht uneinholbar enteilt, aber die sensationelle Form, in der sich die Mannschaft von Lucien Favre in der Hinrunde präsentierte, dürfte den Rekordmeister nicht besonders optimistisch stimmen. Die FCB-Profis Niklas Süle und Thomas Müller geben sich trotz alledem zuversichtlich, dass der siebte Titel in Folge gelingt.

Innenverteidiger Süle erklärte im Trainingslager in Doha: „Es gibt keinen einzigen hier, der nicht davon ausgeht oder daran glaubt, dass wir Deutscher Meister werden. Sechs Punkte sind nicht die Welt.“ Der 23-Jährige habe einen ganz einfachen Grund, diese Einstellung auch nach außen zu tragen: „Weil ich finde, dass wir die beste Mannschaft sind.“

Müller sieht einen besonderen Reiz

Offensivmann Thomas Müller (29) hat die vergangenen sechs Meisterschaften miterlebt und will auch die laufende Saison mit dem Gewinn der Schale krönen. „Unser Ziel ist es, Woche für Woche die Punkte vom Dortmunder Polster, das sie im Moment auf uns haben, abzuknabbern“, betonte er gegenüber Sport Bild.

Für den gebürtigen Weilheimer wäre ein harter Kampf um den Spitzenplatz bis zum Saison-Kehraus eine völlig neue Situation. Aber auch ein besonderer Ansporn: „Es wäre ein Traum, die Meisterschaft am 34. Spieltag zu holen und ein komplett anderes Gefühl als in den Jahren zuvor. Allerdings muss man dafür auch am meisten zittern.“

Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac gewann die letzten fünf Bundesliga-Partien des vergangenen Jahres und verkürzte am vorletzten Spieltag der Hinrunde den Rückstand auf Borussia Dortmund auf sechs Zähler. Der BVB verlor das Auswärtsspiel bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf überraschend mit 1:2. Im November hatte Dortmund das direkte Duell mit dem ärgsten Verfolger vor eigenem Publikum mit 3:2 gewonnen. (dh)

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