2. Liga

Ehemaliger BVB-Stürmer offenbar Trainerkandidat in Hannover

Alexander Frei im Trikot des BVB.

Alexander Frei im Trikot des BVB.

Foto: firo

Hannover.  Hannover 96 sucht nach der Entlassung von Trainer Mirko Slomka einen Nachfolger. Der Bundesliga-Absteiger könnte in der Schweiz fündig werden.

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Nach Information des Schweizer Nachrichtenportals "Nau.ch" soll Alexander Frei (40) der Wunschkandidat des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 sein. Der ehemalige Stürmer von Borussia Dortmund trainiert aktuell die A-Jugend des FC Basel und gilt in der Schweiz als großes Trainer-Talent. Sollte der Ex-Bochumer Marcel Koller die erste Mannschaft des FCB verlassen, wäre Frei der Favorit für die Nachfolge.

Alexander Frei erzielte 34 Tore für den BVB

Der 40-Jährige wurde vor einigen Wochen bei Hannovers Ligarivalen Holstein Kiel gehandelt. Nach der Beurlaubung von Sportchef Fabian Wohlgemuth hatte sich eine Verpflichtung aber erledigt.

Frei spielte von 2006 bis 2009 in der Bundesliga für Borussia Dortmund. In 74 Spielen für den BVB erzielte er 34 Tore. Für die Nationalmannschaft der Schweiz lief der Angreifer 84 Mal auf. Dabei gelangen ihm beachtliche 42 Treffer.

Zweiter Anlauf bei Hannover 96 ohne Erfolg

Slomka war am Sonntag nach nur 159 Tagen beim strauchelnden Bundesliga-Absteiger Hannover 96 entlassen worden. Es war der zweite Anlauf des Ex-Schalkers bei den Niedersachsen. Die Rückkehr zu seinem Ex-Klub wollte er dennoch nicht als Fehler bezeichnen. „Ich kam mit der festen Überzeugung zu 96 zurück, um dem Verein in einer schwierigen Situation zu helfen. Das hätte ich auch weiterhin gerne getan“, sagte er.

Hannover hinkt derzeit mit nur 14 Punkten seinen Ambitionen weit hinterher - statt um den direkten Wiederaufstieg zu kämpfen, finden sich die Niedersachsen auf Rang 13 wieder. „Die Grundvoraussetzungen waren von Anfang an nicht optimal. Wir hatten einen großen Umbruch, viele Leistungsträger sind gegangen. Der Kader hat erst spät Formen angenommen. Wir hatten natürlich keine richtige Vorbereitung mit dem kompletten Team, mussten viel improvisieren. Es kam eines zum anderen“, sagte Slomka. Zu einem Gespräch mit 96-Geschäftsführer Martin Kind sei es bislang noch nicht gekommen.

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