Borussia Dortmund

BVB-Zugang Schulz: „Die Jungs haben mich gut aufgenommen“

Dortmunds Nico Schulz (r) im Zweikampf mit Liverpools Curtis Jones

Dortmunds Nico Schulz (r) im Zweikampf mit Liverpools Curtis Jones

Foto: dpa

South Bend.  Neuzugang Nico Schulz ist zufrieden mit seinen ersten Tagen beim BVB, von den Mannschaftskollegen fühlt er sich gut aufgenommen.

Das erste Fazit von Nico Schulz fiel kurz und knapp aus: „Es war warm“, sagte der Neuzugang von Borussia Dortmund nach dem 3:2 (1:1)-Testspielsieg gegen den FC Liverpool im Stadion der Notre Dame University in South Bend. Und das war noch gehörig untertrieben: 33 Grad hatte das Thermometer zu Spielbeginn um acht Uhr Ortszeit gezeigt, dazu eine hohe Luftfeuchtigkeit – Sport war an diesem Tag nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

„Größtmögliche Qualität“ – Klopp lobt seinen Ex-Klub BVB „Aber ich glaube, wir haben es ganz gut gemacht, in der ersten wie in der zweiten Halbzeit“, sagte Schulz. „Wir haben zwar nicht in der besten Formation gespielt, aber es war ein gutes Testspiel für beide Seiten. Wir wollten gewinnen, das haben wir geschafft, deswegen sind wir zufrieden.“

Vielversprechende Ansätze

Der Linksverteidiger hatte dabei 45 Minuten mitgewirkt und dabei vielversprechende Ansätze gezeigt: Ein paar gute lange Bälle, dynamische Vorstöße – das machte Lust auf mehr. „Man will immer so viel wie möglich spielen, aber zum Anfang der Vorbereitung sind 45 Minuten heute ausreichend gewesen“, meinte er. Schulz ist wie die anderen Nationalspieler ja erst seit anderthalb Wochen im Training, nachdem er im Sommer für 25 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim zum BVB gewechselt ist.

Dennoch fühlt er sich gut integriert: „Die Jungs haben mich sehr gut aufgenommen, auf dem Platz und außerhalb“, erzählt er. Die ersten Eindrücke sind nur positiv. Es ist ein großer Verein, man sieht ja, wie viele Fans es sogar hier in Amerika gibt.“ Und die Reise gleich zum Start war zum Ankommen genau richtig für den 26-Jährigen: „Natürlich hilft das. Man hat ja gar keine andere Wahl als mit den anderen Spielern Zeit zu verbringen“, sagt er – und lacht.

Zumal auch die sportliche Arbeit nicht zu kurz kam: „Es ging, es waren gar nicht so viele PR-Termine“, meint Schulz. „Klar, das Training war etwas hintendran mit der Zeitumstellung in den ersten Tagen und den beiden Spielen in den letzten drei Tagen. Aber wir haben das Beste draus gemacht.“

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