BVB

BVB: Wie sich Julian Brandt zu einem Liebling entwickelt

Typische Szene: BVB-Profi Julian Brandt zieht an Alfredo Morales vorbei.

Typische Szene: BVB-Profi Julian Brandt zieht an Alfredo Morales vorbei.

Foto: Reuters

Dortmund.  BVB-Profi Julian Brandt darf jetzt auf seiner Lieblingsposition spielen. Der Grund ist ein Taktikwechsel von Trainer Lucien Favre.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

BVB-Profi Julian Brandt ist keiner, der Fragen von Journalisten ausweicht. Nicht in Krisenzeit. Und schon gar nicht, wenn es besser läuft. So wie gerade. Der BVB hat zwei Bundesliga-Spiele nacheinander gewonnen - und Brandt hat beim BVB in beiden Partien auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld überzeugt, beim 5:0-Erfolg über Fortuna Düsseldorf am Samstag dirigierte er mit breiter Brust das Angriffsspiel der Schwarz-Gelben, die sich mittlerweile in einem soliden Zwischenhoch befinden.

So entwickelt sich Julian Brandt zu einem BVB-Liebling.

BVB-Profi Julian Brandt: "Es macht mir sehr viel Spaß"

Natürlich stoppte Brandt deswegen auch nach den vielleicht besten 90 Minuten in dieser Saison bei den Journalisten. "Es macht mir sehr viel Spaß, auf dieser Position zu spielen", erklärte er. "Ich glaube, wenn man gerade aus dem Zentrum aktiv ist, dann kann das ein Spiel beleben. Man ist in der Position an alle Spieler angeknüpft und sozusagen die Verbindung zwischen Defensive und Offensive."

Lange scheute sich BVB-Trainer Lucien Favre, den Nationalspieler auf der Sechs aufzustellen, da Favre Defensivprobleme befürchtete. Nun traute sich der Trainer zweimal, Brandt und Witsel gemeinsam im Mittelfeld auf den Rasen zu schicken, schickte gleichzeitig allerdings noch eine Dreierkette auf den Rasen, die für die nötige Stabilität sorgte. Mit dabei: Dan-Axel Zagadou.

"Defensiv ist es so, dass wir gerade durch die Hereinnahme von Dan-Axel Zagadou eine körperliche Maschine auf dem Platz haben. Der räumt alles weg. Auch zusammen mit Manuel Akanji, wenn man drei Spieler da hat, hilft das", meinte Brandt. Der nach den Problemen zu Beginn so langsam anzukommen scheint in Dortmund. Aber: "Ich zweifle nie an mir, das ist wirklich so. Ich habe ein sehr gesundes Selbstbewusstsein. Natürlich hinterfrage ich manche Sachen, das sollte man schon machen", sagte Brandt.

BVB tritt am Dienstag in der Champions League an

Und jetzt? Am Dienstag tritt der BVB in der Champions League gegen Slavia Prag an. Dann soll das Hoch möglichst anhalten. "Siege bringen immer Selbstbewusstsein, das ist klar. Entscheidend ist aber auch die Art und Weise", sagte Julian Brandt. Und die hat gegen Düsseldorf gestimmt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben