BVB

BVB-Trainer Stöger: Darum ließ ich Batshuayi draußen

BVB-Trainer Peter Stöger

Foto: firo

BVB-Trainer Peter Stöger

Dortmund.  Mit einem 3:2-Sieg gegen Frankfurt hat Borussia Dortmund einen großen Schritt Richtung Champions League gemacht. Das sagte Trainer Peter Stöger.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

So richtig gut hatte das in der zweiten Halbzeit auch nicht ausgesehen, was Borussia Dortmund im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (3:2) zuwege brachte. Aber Peter Stöger fand das fast schon wieder gut, weil er so die Reaktion erkennen konnte, die er sich nach der enttäuschenden Niederlage in der Europa League gegen den FC Salzburg erhofft hatte. Der Trainer des BVB sprach nach dem Bundesligasieg über...

... die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit: "Wir haben es Frankfurt in der ersten Halbzeit richtig schwer gemacht, hinten rauszuspielen. Ich habe die beste Halbzeit seit etlichen Wochen gesehen. Wir haben versucht aktiv und dominant zu sein."

... den Charaktertest gegen Frankfurt: "Frankfurt war in der zweiten Halbzeit klar verbessert, hatte mehr Kontrolle im Spiel, mehr Körperlichkeit. Wir haben uns, als es schwer wurde, mehr gewehrt als in den vergangenen Wochen. Ich hatte das Gefühl, dass wir auch bereit sind, die unangenehmen Arbeiten anzunehmen, um das Ergebnis zu bekommen. Das war richtig gut, darüber haben wir viel gesprochen."

... den Siegtreffer als vermeintliches Zeichen der Mentalität der Mannschaft: "Dass wir dann zweimal den Ausgleich in eine Führung umwandeln, kann man Mentalität nennen, weil es Sekunden vor Schluss nach einem solchen Rückschlag das Bewusstsein braucht, nochmal was ändern zu wollen. Aber, so ehrlich sollte man sein, der Faktor Glück gehört auch dazu."

... die Entscheidung, Michy Batshuayi und drei weitere Spieler aus der Startformation zu rotieren: "Wir haben sehr intensive Spiele gehabt. Er ist einer von mehreren Spielern, die wir nun rausgenommen haben, weil wir wussten, dass viel Laufarbeit auf uns wartet. Wir hatten das Gefühl, dass Michy - wie andere auch - ein bisschen müde war. Er ist richtig gut reingekommen in seinen ersten Spielen für uns, hat dann aber eine schwierigere Zeit gehabt. Stürmer zweifeln dann und haben trotzdem das Gefühl, die Spiele entscheiden zu müssen. Diesen Druck wollte ich ihm nehmen und ihm zeigen, dass es auch andere retten können. Dass er aber dann so reinkommt, ist erfreulich und wichtig für die Mannschaft."

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik