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BVB-Trainer Klopp findet Kuba „brutal wichtig“

Außer Rand und Band: Jürgen Klopp. (Foto: Thomas Nitsche)

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Hamburg.   Jakub Blaszczykowski erzielte den 1:1-Ausgleich für den BVB in Hamburg. Von seinem Trainer Jürgen Klopp wurde „Kuba“ sehr gelobt. Wir haben Jürgen Klopps Aussagen nach dem HSV-Spiel protokolliert.

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Er war der Mann des Spiel, und das, obwohl er nur 28 Minuten gespielt hat. Jakub Blaszczykowski kam, sah und erzielte per Volleyannahme den verdienten 1:1-Ausgleich gegen den HSV. Kein Wunder, dass sein Trainer Jürgen Klopp nur lobende Worte für Kuba fand.

Jürgen Klopp über seine Halbzeitansprache: „Ich habe meiner Mannschaft in der Pause gesagt, dass das Ergebnis völlig unproblematisch ist. So ein 0:1 aus unserer Sicht ist immer zu drehen. Allerdings muss man dafür ein paar Maßnahmen ergreifen. Wir haben, durch den Druck den der HSV im defensiven Mittelfeld gemacht hat, ein bisschen zu wenig Fußball gespielt und ein bisschen zu häufig lang in die Spitze gespielt.“

Jürgen Klopp über die Chancenverwertung seiner Mannschaft: „Ich bin jetzt zig mal gefragt worden, ob ich mich über die Chancenverwertung von uns aufrege. Und wenn jetzt noch jemand die Frage stellen will, dann sage ich wieder einfach: ‘Nee’. So spielen wir eben Fußball, das ist unsere Art zu spielen. Wenn ich einer Mannschaft mit dieser Struktur, mit dieser Altersstruktur, die wirklich ständig bereit ist, über sich hinauszuwachsen, jetzt vorwerfen würde, dass sie jeden Ball reinmachen müssen, käme ich mir ein bisschen blöd vor.“

Jürgen Klopp über seine Flügelzange: „Ich muss besonders unsere Außenspieler Marcel Schmelzer und Lukasz Piszczek loben. Ich bin absolut begeistert von den beiden. Die beiden sind heute gefühlte 25 Kilometer gelaufen und haben bis zum Schluss Flanken vor das Hamburger Tor gebracht. Schmelli hat zwar das Tor vorbereitet, aber auch Piszczek hat heute eine klasse Leistung abgerufen und im Prinzip das identische Spiel gemacht. Es ist ziemlich schwer, gegen uns ein Tor zu verhindern, wenn wir so spielen.“

Jürgen Klopp über Jakub Blaszczykowski: „Kuba ist für uns brutal wichtig. Er ist ein Spieler, der schon sehr schnell in eine Partie hineinfindet. Robert hatte heute wieder den Vorzug erhalten, weil er etwas kopfballstärker im Vergleich zu Kuba ist. Aber Jakub einwechseln zu können, ist auch ein Pfund. Auch wenn ihm heute ein, zwei Situationen nicht so geglückt sind, er Flanken zu weit geschlagen hat, ist das egal. Das habe ich auch schon bei ganz großen Spielern gesehen. Außerdem: Er hat das Tor gemacht. Und das hat ihm gut getan, und uns natürlich auch. Allerdings habe ich ihn gerade gefragt, ob der denn Ball eigentlich nur wegschlagen wollte.“

Jürgen Klopp über seine Mannschaft: „Ich habe mich nach dem Abpfiff mit dem Rücken zu unseren Fans gestellt, um ein Teil von ihnen zu sein und meiner Mannschaft einen kleinen kurzen Moment zu huldigen. Es war geil, wie meine Jungs das gemacht haben. Sie haben sich nicht aus dem Rhythmus bringen lassen und wieder am Rad gedreht. Ich bin zwar Trainer dieser Mannschaft. Aber es kommt auch zwischendurch mal vor, dass ich Fan bin von diesen Jungs. Das war in diesem Moment so.“

Jürgen Klopp über die Meisterschaft: „Natürlich wollen wir das Ding holen. Wir müssen unsere Punkte sammeln. Dann erreichen wir unsere Ziele. Und wir werden Punkte sammeln. Viel wichtiger als der Vorsprung den wir haben, ist, dass wir unsere Spielweise auch in dieser Partie wieder durchgezogen haben. Wir können hier auch 1:0 verlieren - und trotzdem haben alle gesehen, dass meine Mannschaft auf diese Art und Weise lebt. Wenn wir immer so spielen, wie in der zweiten Halbzeit, werden wir auch wieder Spiele gewinnen. Wir wollen diese Art durch die Saison ziehen, mit aller Macht durchdrücken und dann wird man am Ende sehen, was es dafür gibt.“

Jürgen Klopp über Bayer Leverkusen: „Leverkusen spielt eine überragende Rückrunde und haben die Punkte verdient aufgeholt. Ich bin auch hundert Prozent davon überzeugt, dass die in der kommenden Woche die Bayern schlagen werden. Ganz sicher.“

Jürgen Klopp über seinen Trainerkollegen Michael Oenning: „Ich wünsche dem HSV ausnahmsweise mal eine ruhige Hand bei der Trainerentscheidung. Ich würde es mir für Micha wünschen. Der HSV hat uns heute sehr viel abverlangt. Aber das ist eigentlich gar nicht mein Thema. Entschuldigen Sie, dass ich mich dazu geäußert habe.“

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