Borussia Dortmund

BVB: Roman Bürki schwärmt von Erling Haalands Trainingseifer

Erling Haaland (r.) im Gespräch mit seinen Teamkollegen Giovanni Reyna (l.) und Roman Bürki.

Erling Haaland (r.) im Gespräch mit seinen Teamkollegen Giovanni Reyna (l.) und Roman Bürki.

Foto: dpa

Dortmund.  Wenn es um Einstellung geht, macht Erling Haaland so schnell niemand etwas vor. Roman Bürki schwärmt vom Fleiß des 19-Jährigen.

Roman Bürki von Borussia Dortmund hat in einem Interview vom unbändigen Trainingseifer seines Teamkollegen Erling Haaland geschwärmt. „Er ist sehr professionell“, sagte er bei "DAZN" und "SPOX". „Ich bin immer einer der ersten am Trainingszentrum, aber er ist noch früher da.“

„Er weiß, was wichtig und gut für ihn ist“, führt Bürki aus. Der 19-jährige Haaland zählt aktuell zu den größten Sturmtalenten der Welt. In seinen ersten fünf Pflichtspielen für den BVB erzielte er acht Tore. „Wenn ein junger Spieler so sehr gehypt wird und mit 19 Jahren bereits weltbekannt ist, kann das auch eine schwierige Person sein. Aber er ist ein cooler Typ“, versichert 29-jährige Schweizer.

BVB-Torwart Roman Bürki arbeitet mit Mentaltrainer zusammen

Bürki selbst arbeitet seit zwölf Jahren mit einem Mentaltrainer zusammen, da er in seiner Anfangszeit als Profi mit Selbstzweifel und Versagensängsten zu kämpfen hatte. „Ich habe es jetzt besser unter Kontrolle und kann auch mal zufrieden sein“, erklärt er. „Es kann krank machen, wenn man zu viel über solche Dinge nachdenkt oder sich zu viel Druck macht.“

Das Mentaltraining hilft dem neunmaligen Nationalspieler der Schweiz „außerhalb des Platzes mit Negativerlebnissen umzugehen“, betont er. „Ich bin froh, dass ich jemanden habe, mit dem ich über solche Dinge sprechen und dem ich vertrauen kann.“

Auch seinen Mitspielern kann Bürki Mentaltraining nur empfehlen: „Und wenn ein anderer Spieler mit mir reden mag, bin ich für ihn da.“

Am Freitagabend trifft Bürki mit den Schwarz-Gelben auf Eintracht Frankfurt, wo es für den BVB vor allem darum gehen wird, die Defensivschwäche aus den vergangenen Spielen in den Griff zu bekommen. „Letztlich liegt es aber wohl am unbedingten Willen, das Tor zu beschützen und zu verteidigen. Das betrifft nicht nur die Defensive, sondern die gesamte Mannschaft. Offensiv funktioniert unser Spiel fast perfekt, wir schießen sehr viele Tore. Nun müssen wir schauen, dass es defensiv auch besser wird“, erklärt er die vielen Gegentreffer seit Beginn der Rückrunde.

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