BVB

BVB hofft vor Leipzig-Spiel auf Rückkehr von Sokratis

Der BVB hofft auf einen Einsatz von Abwehrchef Sokratis.

Der BVB hofft auf einen Einsatz von Abwehrchef Sokratis.

Dortmund.  Einige BVB-Spieler sind angeschlagen oder verletzt von ihren Reisen mit der Nationalmannschaft zurückgekehrt. BVB-Trainer Bosz hofft, seinen Abwehrchef einsetzen zu können.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Sollte bei Borussia Dortmund jemals ein Unwort der Vereinsgeschichte gekürt werden, hat neben „Schalke 04“ wohl auch der Begriff Länderspielpause allerbeste Chancen. Regelmäßig müssen sie beim BVB die Feststellung machen, dass ihre Spieler von reisen mit der Nationalmannschaft deutlich ramponierter zurückkehren, als sie aufgebrochen sind. „Das sind immer zwei Wochen, in denen man zwar nicht Angst hat, aber doch hofft, dass alle gesund wiederkommen“, sagt Trainer Peter Bosz.

Entscheidung zwischen Nuri Sahin und Julian Weigl

Wieder einmal haben sich die Hoffnungen nicht erfüllt, dieses Mal hat es bekanntlich Lukasz Piszczek erwischt, der mit einer Außenbandverletzung für den Rest des Jahres auszufallen droht. Hoffnung gibt es immerhin beim Abwehrchef Sokratis, der im Spiel der griechischen Nationalmannschaft gegen Gibraltar verletzt ausgewechselt wurde.

„Er hat gestern teilweise mittrainiert und ich hoffe, dass er heute voll mittrainiert“, sagte Trainer Peter Bosz am Donnerstagmittag. „Das muss auch sein, wenn er morgen spielen will. Ich glaube auch, dass wir das hinkriegen.“ Das wäre auch dringend nötig, denn in der Abwehr sind die Probleme schon groß genug: In Marcel Schmelzer, Raphael Guerreiro, Erik Durm und Piszczek fehlen gleich vier Außenverteidiger, sodass nur Jeremy Toljan und der gelernte Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou als Aushilfe übrig bleiben. Könnte man da nicht über eine Umstellung von Vierer- auf Dreierkette nachdenken? „Das ist möglich, denn wir haben nicht mehr viele Spieler, die Außenverteidiger spielen können“, sagt Bosz, ohne wirklich Näheres zu verraten. „Wir werden das schaffen“, sagt er nur.

Auf anderen Positionen ist die Situation komfortabler. Im zentralen Mittelfeld etwa muss sich Bosch zwischen Nuri Sahin und Julian Weigl entscheiden, der die Länderspielpause nutzen konnte, um nach langer Verletzung an seiner Fitness zu arbeiten. „Solche Entscheidungen mag ich gerne, viel lieber als die Frage, was wir auf den Außenpositionen machen“, sagt Bosz. „Alle Spieler wissen, dass wir viele gute Spieler in der Mannschaft haben. Auf dieser Position sind es zwei sehr gute.“ Am Ende werde der Spieler spielen, „von dem ich denke, dass wir mit ihm die besten Resultate erzielen“, so Bosz. Wie eben auf jeder anderen Position auch.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik