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BVB-Bankdrücker: Was wird aus Rode und Toljan?

Ganz hinten versteckt er sich und klopft Mario Götze (3. von links) auf die Schulter: Sebastian Rode (2. von links). Weigl (von links nach rechts), Pieper und Philipp freuen sich mit.

Ganz hinten versteckt er sich und klopft Mario Götze (3. von links) auf die Schulter: Sebastian Rode (2. von links). Weigl (von links nach rechts), Pieper und Philipp freuen sich mit.

Foto: imago

Aachen  Borussia Dortmund hat das Testspiel bei Alemannia Aachen mit 4:0 gewonnen. Dabei durften auch Sebastian Rode und Jeremy Toljan mitmischen.

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Sebastian Rode wollte sich einen Tag nach dem Testspiel in Aachen noch einmal den Fans mitteilen. Bei der Fotoplattform Instagram postete der 28-Jährige ein Bild, auf dem er sich im roten Trikot durchsetzt, den Ball behauptet. Die Botschaft: Endlich durfte ich mal wieder auf dem Rasen stehen.

Denn beim 4:0-Erfolg von Borussia Dortmund über Alemannia Aachen mischte der BVB-Profi endlich mit - wenn auch nur in der zweiten Halbzeit. Genauso wie Jeremy Toljan, für den Rode zur Pause eingewechselt wurde.

"Es ist ganz wichtig, dass sie Spielpraxis bekommen. Deswegen hat das Spiel seinen Zweck erfüllt. Es war ein gelungener Test", meinte Sportdirektor Michael Zorc nach der Partie.

Doch auch wenn sich beide natürlich über ihre Einsatzzeit freuten, bleibt die Frage: Was wird aus Rode und Toljan beim BVB? Beiden standen in dieser Spielzeit in keinem Pflichtspiel auf dem Rasen. Beide haben große Schwierigkeiten, sich gegen ihre Konkurrenten durchzusetzen. Beide sind allerdings auch unter ganz anderen Voraussetzungen ins Revier gezogen.

BVB verpflichtete Rode vom FC Bayern München

Zum einen Sebastian Rode. 2016 wechselte er vom großen FC Bayern München zu den Schwarz-Gelben, wollte beim BVB ein prägender Spieler im Zentrum werden, der Härte mit Ästhetik verbindet. Die Ablösesumme betrug rund zwölf Millionen Euro. Doch zahlreiche Verletzungen schwächten den Mittelfeldspieler. Rode verpasste die gesamte vergangene Spielzeit. Nun scheint es eher unwahrscheinlich, dass er sich zu einem Stammspieler entwickeln kann. Die Neuzugänge Axel Witsel und Thomas Delaney machen ihm Konkurrenz. Dazu kommen noch Julian Weigl und Mahmoud Dahoud, auch Mario Götze kann auf seiner Position spielen. Rodes Vertrag läuft noch bis 2020, gut möglich, dass er das Revier vorzeitig verlässt.

Toljan kam von Hoffenheim zum BVB

Und da wäre Jeremy Toljan. 2017 wechselte er von der TSG Hoffenheim für rund sieben Millionen Euro zum BVB. Toljan wollte in Dortmund den nächsten Schritt gehen, sich als rechter oder auch linker Außenverteidiger etablieren, ein festes Mitglied beim BVB werden. Doch schon in den ersten Partien wirkte Toljan unsicher, verschuldete Gegentore, hockte immer öfter auf der Bank. Mittlerweile kommt er gar nicht mehr zum Zug. Sein Vertrag läuft sogar noch bis 2022. Doch wenn sich seine Situation nicht ändert, wird er diesen nicht erfüllen.

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