Borussia Dortmund

BVB bangt um Thorgan Hazard: Das sagt Trainer Lucien Favre

Thorgan Hazard verletzte sich beim Dortmunder Sieg gegen Gladbach.

Thorgan Hazard verletzte sich beim Dortmunder Sieg gegen Gladbach.

Foto: firo

Dortmund.  Thorgan Hazard musste verletzt ausgewechselt werden, nun droht eine Pause. Sein Vertreter sollte eigentlich schon gar nicht mehr beim BVB sein.

Es war die erste wirklich nennenswerte Szene des Spiels, und sie war keine gute aus Sicht von Borussia Dortmund: Thorgan Hazard hatte eben versucht, auf dem linken Flügel eine Flanke zu verhindern, nun griff er sich hinten an den rechten Oberschenkel, hatte sichtlich Schmerzen. Die Betreuer, die auf den Rasen eilten, konnten daran auch nicht viel ändern, und so musste der Belgier schon nach 17 Minuten vom Platz humpeln, konnte nichts mehr beitragen zum 3:0 (1:0)-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.

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Nach dem Spiel war noch nicht so recht klar, was sich Hazard zugezogen hatte: „Keine Ahnung, ich weiß es noch nicht“, sagte Trainer Lucien Favre. „Er konnte nicht weiterspielen, mehr kann ich nicht sagen.“ Was er dann aber noch sagte, klang wenig zuversichtlich: „Es wird ein paar Tage dauern. Hoffentlich nur Tage.“

Ein Ausfall von Hazard würde den BVB an einer empfindlichen Stelle treffen

Ein Ausfall Hazards träfe den BVB an empfindlicher Stelle. Denn der Offensivspieler war von Favre zuletzt notgedrungen auf den linken Flügel beordert worden, wo er deutlich mehr defensive Aufgaben übernehmen muss als gewohnt. Denn die gelernten Linksverteidiger Raphael Guerreiro, Nico Schulz und Marcel Schmelzer sind allesamt verletzt, weshalb Favre auf den Belgier setzte – der beim 5:0-Sieg im DFB-Pokal beim MSV Duisburg einen sehr guten Eindruck auf der neuen Position gemacht hatte.

Gegen Gladbach war dafür keine Zeit, Hazard musste früh weichen – und es kam Felix Passlack. Jener Spieler also, den der BVB in den vergangenen drei Jahren immer wieder verliehen hatte. Den man wohl hätte ziehen lassen, wenn ein vernünftiges Angebot gekommen wäre. Nun aber musste das Eigengewächs gleich im ersten Saisonspiel überraschend auf den Platz – und verdiente sich ein Sonderlob seines Trainers: „Er hat es sehr, sehr gut gemacht“, sagte Favre. „Felix gibt immer sein bestes im Training, es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten.“​

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