Dortmund. Am Mittwoch spielt Borussia Dortmund im DFB-Pokal bei Hannover 96. Trainer Edin Terzic äußerte sich auf der Pressekonferenz zum Duell.

Die Laune bei Borussia Dortmund ist wieder einmal getrübt, die 0:2-Niederlage bei Union Berlin sorgte für eine Fortsetzung der Achterbahnfahrt. In der Liga läuft die Mannschaft von Edin Terzic den eigenen Erwartungen hinterher, hat als Tabellenachter bereits sieben Zähler Rückstand auf den Tabellenführer aus Köpenick.

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Besser lief es in dieser Saison bislang in den Pokal-Wettbewerben. In der Champions League hat der BVB das Achtelfinale im Blick, im DFB-Pokal soll der Einzug in die Runde der letzten 16 am Mittwoch (18 Uhr/Sky) dingfest gemacht werden. Die Borussia gastiert bei Zweitligist Hannover 96 - ein Sieg ist dementsprechend Pflicht. In der Vorsaison scheiterte der BVB allerdings beim FC St. Pauli.

Terzic ist von Hannover 96 angetan

Verzichten muss Terzic neben den Langzeitverletzten weiterhin auf Marius Wolf, der noch an den Folgen seines Infekts laboriert. Anthony Modeste, der in Berlin wegen Oberschenkelproblemen ausgefallen war, steht wieder zur Verfügung. "Hannover ist eine spielstarke Mannschaft. Sie spielen sehr mutigen Fußball, führen die meisten Zweikämpfe in der 2. Liga und haben sich deutlich weiterentwickelt", ist der BVB-Trainer durchaus angetan von den Leistungen des Kontrahenten. Unter dem neuen Trainer Stefan Leitl, der Greuther Fürth 2021 in die Bundesliga geführt hatte, steht Hannover gegenwärtig auf dem fünften Tabellenplatz.

Klar ist: Im Vergleich zum Union-Spiel benötigt der BVB eine Leistungssteigerung. Und vor allem müssen die Dortmunder sich effizienter präsentieren. Nur 13 Tore schoss der Klub bisher in dieser Bundesliga-Saison - in zehn Spielen. "Wir suchen Wege und Lösungen, um die Anzahl der Torchancen zu erhöhen. Das geht nicht auf Knopfdruck", sagte Terzic. Gemeinsam arbeite man darauf hin, dass gerade auch zweite oder dritte Bälle konsequenter verfolgt werden sollen.

Die Pressekonferenz vor dem Spiel Hannover 96 gegen Borussia Dortmund zum Nachlesen

12:17 Uhr: Das war es von der Pressekonferenz. Alle weiteren Infos finden Sie später bei uns auf dem Portal.

12:16 Uhr: Zum Abschluss der Blick auf Hannover. "Es ist eine spielstarke Mannschaft. Und ein KO-Spiel. Deshalb ist es vergleichbar mit St. Pauli. Hannover spielt eine sehr gute Saison, sehr guten, mutigen Fußball. Sie führen die meisten Zweikämpfe in der 2. Liga und haben sich da deutlich weiterentwickelt. Wir sind uns der Favoritenrolle bewusst und wollen dieser gerecht werden. Wir werden eine außergewöhnlich gute Leistung bringen müssen."

12:14 Uhr: Nun geht es um Adeyemi: "Er hat sich mir gegenüber sehr einsichtig gezeigt. Vor dem Gegentor sind so viele Sachen nicht gut gewesen. Er war sehr unzufrieden mit seiner Leistung. Wir sind uns sicher, dass er es gegen Hannover besser machen wird."

12:12 Uhr: Nun geht es um Moukoko, der einen Sprung gemacht hat: "In allererster Linie ist er gesund. Letztes Jahr hatte er viele Ausfallzeiten. Es war wichtig, dass er wieder ein Grundvertrauen in seine körperlichen Fähigkeiten bekommt. Wir machen sehr viel individuelle Videoschulung mit ihm, das hört auch nicht auf. Gegen Sevilla vor 14 Tagen war es deutlich besser, wie er seinen Körper eingesetzt, als beispielsweise in Berlin. Aber daran arbeiten wir. Er ist sehr fröhlich auf dem Platz."

12:11 Uhr: Terzic weiter: "Es war auffällig, dass Union am Donnerstag in Europa aktiv waren und in der Lage waren, drei Tage später 125 Kilometer gegen uns zu laufen. Daraus müssen wir lernen. Es ist außergewöhnlich, dass die Innenverteidiger am meisten gelaufen sind bei Union Berlin. Das machen sie herausragend gut, wie kaum eine andere Mannschaft. Wir müssen nicht so spielen wie Union Berlin. Aber wir müssen die Bereitschaft zeigen, wenn wir mal vorne liegen und dann passiert dieses Gegentor wie gegen Bremen, dass wir die nötige Effektivität an den Tag legen. Das macht Union Berlin richtig gut."

12:09 Uhr: Ist es Terzic eigentlich recht, dass die Pause so kurz ist? "Mal so, mal so", schmunzelt er. "Nach dem Spiel am Sonntag wollen wir es schnell besser machen. Es gibt wenig Einheiten, wo man nochmal inhaltlich arbeiten kann. Die gab es zuletzt in der Vorbereitung. Das macht es natürlich schwer, inhaltlich an vielen Automatismen zu arbeiten. Dennoch versuchen wir, jede Nische zu nutzen. Auch durch individuelle Analysen. Wir hoffen, dass wir morgen eine viel bessere Leistung zeigen, aber die müssen wir uns selbst holen."

12:06 Uhr: Nur 13 Tore in der Bundesliga - die fehlende Effektivität ist nun Thema, zumal Hannover ein tiefstehender Gegner sein soll. "Ich sehe es nicht so, dass Hannover ein tiefstehender Gegner ist, sondern sehr mutig und aggressiv angreift. Wir suchen Wege und Lösungen, um die Anzahl der Torchancen zu erhöhen. Das geht nicht auf Knopfdruck. Wenn wir über die Szenen sprechen und da waren zwei, drei Möglichkeiten, wo wir früher und klarer zum Abschluss hätten kommen können und einen unnötigen Ballkontakt hatten, darauf weisen wir genau hin. Es muss die Anzahl in der Box erhöht werden, dass dann ein zweiter Ball, eine zweite Welle, dritte Welle kreiert werden kann."

12:05 Uhr: Mats Hummels wurde zuletzt sehr deutlich mit seiner Kritik. Äußert er sich zu häufig in der Öffentlichkeit? "Ich finde es gut, wenn wir Verantwortung übernehmen. Mats hat im 'Wir' gesprochen. Es ist wichtig, dass wir die Themen intern ansprechen, in unseren vier Wänden und uns ehrlich und offen in die Augen schauen und versuchen, die Dinge abzustellen. Mats hat es sehr gestört, dass wir in der Startphase in den bestimmten Bereichen es nicht geschafft haben, den Ball zu behalten."

12:03 Uhr: Wie war die Aufarbeitung nach dem Union-Spiel? "Wir haben direkt nach dem Spiel mit dem Trainerteam das Spiel analysiert. Am nächsten Morgen haben wir uns wie so häufig zusammengesetzt. Ich schnappe mir erst die einzelnen Spieler mit meinem Team und spreche über Szenen, im Anschluss zeige ich das der Mannschaft. Wir haben inhaltlich versucht, die Szenen aufzuarbeiten und danach über die Gesamtsituation gesprochen. Wenn man sieht, was Union Berlin in dieser Saison und nicht nur in diesem Spiel investiert, daraus müssen wir lernen. Wir haben auch schonmal diese Saison 2:0 geführt und noch verloren. Es war kein Monolog, die Jungs haben auch Fragen gestellt und sich geäußert. Die Jungs wissen, worum es geht."

12:01 Uhr: Angesprochen auf den Aussetzer von Torwart Gregor Kobel sagt Terzic: "Natürlich weiß er, dass es nicht die allerbeste Szene war, die er in unserem Trikot hatte. Ich habe es vor der Mannschaft gesagt, dass wir froh sind, dass Gregor wieder bei uns ist. Was mich stört, ist, dass die Szene so früh im Spiel war und Gregor hat uns so oft schon im Spiel gehalten, dass wir die Szene nicht begradigen konnten. Wir hoffen, dass es die letzte solche Aktion war, die zu einem Gegentor führt."

12 Uhr: Marius Wolf fällt definitiv nach seinem Infekt aus. Gestern fand eine Regenerationseinheit statt, am Nachmittag gibt es eine weitere Einheit. "Wir hoffen, dass keiner mehr ausfällt", sagt Terzic.

12 Uhr: Pünktlich geht es los mit der Frage nach der Startelf.

11:40 Uhr: Hallo zusammen. Ab 12 Uhr beginnt die Pressekonferenz mit BVB-Trainer Edin Terzic vor dem Zweitrundenspiel im DFB-Pokal bei Hannover 96.