Mein Heimspiel

„Ole, jetzt kommt der BVB“: Dortmund-Hymne in Schalke-Kabine

TuS Langenholthausen in der Schalke Arena

Das Heimspiel auf Schalke ist Geschichte, doch die Erinnerungen des TuS Langenholthausen und Rot-Weiß Hünsborn an diesen Tag werden noch lange bleiben. In unserem Video zeigen wir die schönsten Impressionen und lassen die Gewinner zu Wort kommen.

Beschreibung anzeigen

Gelsenkirchen.  Schwarz-gelbe Stimmungsmusik aus dem Epizentrum des Schalker Stadions. Das gab es am Samstag, als der TuS Langenholthausen in der Arena spielte.

Nanu, was war denn da los? Am späten Samstagnachmittag ertönten Klänge im Spielertunnel der Schalker Arena, die man dort definitiv noch nicht gehört hat. „Ole, jetzt kommt der BVB“ dröhnte es ausgerechnet aus der Heimkabine, in der sich normalerweise die Profis des FC Schalke 04 auf ihre Spiele vorbereiten.

Die BVB-Fans in der Mannschaft des TuS Langenholthausen konnten sich diese Spitze nicht verkneifen. Der Landesligist hatte das „Heimspiel auf Schalke“ nach einem Online-Voting gewonnen. Doch schon nach dem ersten Refrain war Schluss. Trainer Uli Mayer hatte ein Machtwort gesprochen und schon wurde das Programm auf Ballermannmusik geändert. „Man muss auch ein wenig Respekt vor diesem Ort zeigen, auch wenn man kein Schalker ist“, betont Mayer, der selbst dem FC Bayern München die Daumen drückt.

Von der Kabine zeigte sich der Müscheder beeindruckt. Hinter der Eingangstür gibt es einen Aufwärmbereich mit zahlreichen Fahrrädern, einen Raum für die medizinische Versorgung, eine Catering-Ecke, bevor es in die eigentliche Kabine ging. Doch selbst das Heiligtum einer jeden Mannschaft blieb am Samstag nicht verschlossen.

Kamerateam in der Kabine

Vor dem Spiel filmte ein Kamerateam Uli Mayer bei der Ansprache, nach dem Spiel fanden neben dem Vorsitzenden und Schalkefan Charly Grote, der die Momente im Inneren der Arena und auf dem Rasen sichtlich genoss, auch einige Edel-Fans des TuS LA den Weg zur Mannschaft. „Das ist schon der Wahnsinn, was hier heute abgeht“, schwärmte Uli Mayer von dem Tag auf Schalke. Dem ansonsten so coolen Trainer war vor diesem Spiel die Nervosität deutlich anzumerken.