1. FC Magdeburg

Wasserwerfer, Pfefferspray, Festnahmen: Randale bei Aufstiegsfeier in Magdeburg

Die Aufstiegsfeier des 1. FC Magdeburg endete nicht friedlich.

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Die Aufstiegsfeier des 1. FC Magdeburg endete nicht friedlich. Foto: dpa

Magdeburg.  Teile der Aufstiegsfeier des 1. FC Magdeburg liefen aus dem Ruder. Die Polizei setzte einen Wasserwerfer ein, einige wurden festgenommen.

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Die Feiern zum Aufstieg des 1. FC Magdeburg in die 2. Fußball-Bundesliga sind von Ausschreitungen überschattet worden. Die Polizei setzte am Samstagabend einen Wasserwerfer ein, um Dutzende vermummte Randalierer zurückzudrängen. Zuvor hatten 2500 Fußballfans auf dem Hasselbachplatz friedlich den Aufstieg ihrer Mannschaft gefeiert, wie die Polizei weiter mitteilte.

"Einzelne Personen waren darauf aus, zielgerichtet zu provozieren und eine Eskalation herbeizuführen", sagte Frank Küssner, Pressesprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord, dem SID. Als Vorbote für künftige Ausschreitungen in der 2. Liga sah er die Randale aber nicht: "Die Magdeburger haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie friedlich feiern können."

Dann schlug die Stimmung um: Auf offener Straße brannte Müll, Feuerwehrleute und Polizisten wurden beschimpft und mit Bierflaschen beworfen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Insgesamt wurden 15 Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Raubes. Von 38 Personen wurde die Identität festgestellt, elf Randalierer wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Polizei beklagte 28 verletzte Beamte, von denen sechs nicht mehr dienstfähig sind. (dpa/sid)

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