Fußball

Geht Ex-BVB-Trainer Thomas Doll zu Hansa Rostock?

Thomas Doll als Trainer von Borussia Dortmund.

Thomas Doll als Trainer von Borussia Dortmund.

Foto: Kai Pfaffenbach / Reuters

Essen  Thomas Doll könnte bald seine Rückkehr auf die Fußball-Bühne feiern. Der ehemalige BVB-Trainer ist bei Drittligist Hansa Rostock im Gespräch.

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Hansa Rostock ist auf der Suche nach einem neuen Trainer. Der Drittligist hat Pavel Dotchev und auch Sportchef Markus Thiele beurlaubt. Nun könnte ein ehemaliger Rostocker zurückkehren. Denn der frühere BVB-Trainer Thomas Doll steht angeblich auf dem Wunschzettel der Elbstädter. Das berichtet die Ostsee-Zeitung, die den beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg entlassenen Jens Härtel als Konkurrenten ins Gespräch bringt.

Für den 52-Jährigen wäre die Aufgabe beinahe gleichbedeutend mit einem Heimspiel. Doll wurde in Malchin in der Nähe von Rostock geboren und spielte von 1983 bis 1986 in der DDR-Oberliga für den Ost-Klub.

Die letzte Aufgabe des Vize-Europameisters von 1992 bei einem deutschen Team liegt lange zurück. Zuletzt führte er Borussia Dortmund ins Endspiel des DFB-Pokal, nachdem er zuvor den zurückgetretenen Jürgen Röber beerbt hatte. Zuvor hatte der bei Hansa Rostock fußballerisch ausgebildete Doll den Hamburger SV in die Champions League geführt.

Erfolgreiche Zeit bei Ferencvaros Budapest

Deutlich erfolgreicher war seine Zeit in Ungarn. Mit dem Erstligisten Ferencvaros Budapest holte er dreimal den Pokal, gewann zudem jeweils einmal Meisterschaft und Supercup. Beim finanzstarken Klub musste er im August des vergangenen Jahres allerdings überraschend seinen Spind räumen – trotz Vertrags bis 2019.

Dass die Trennung – wie von den Vereinsverantwortlichen kommuniziert – einvernehmlich erfolgte, zweifeln viele immer noch an. Zumal kurz darauf Sergei Rebrov als Nachfolger präsentiert wurde.

Hansa Rostock, derzeit Achter in der 3. Liga und damit weit hinter dem eigenen Anspruch, hat sich in dieser Woche überraschend von Trainer Dotchev getrennt. Der Bulgare hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass sein Vertrag im Sommer nicht verlängert werde. Kurz darauf reagierten die Hanseaten und gaben die Trennung von dem 53-Jährigen bekannt. (dh)

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