Kommentar

Streit um Montagsspiele: Zweite Liga kämpft um jeden Euro

Fernsehkamera von Sky

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Foto: dpa

Essen.  Zwischen dem Fernsehsende Sky und den Zweitligaklubs bahnt sich Streit an. Es geht ums Geld. Ein Kommentar

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Zwischen den Zweitliga-Klubs und ihrem Hauptgeldgeber, dem Fernsehunternehmen Sky, baut sich gerade eine gewisse Spannung auf. Dabei läuft der lukrative TV-Vertrag noch bis Frühjahr 2021.

Dadurch, dass Europas Topligen seit Jahren auch montags spielen, ist Deutschland Zweite Liga ihr vor 25 Jahren aufgebautes Alleinstellungsmerkmal los. Nämlich mit einem Montagabendspiel in über 20 Ländern für die beste zweite Liga Europas zu werben. Die Zeit scheint reif, sich vom Montag zu trennen.

Vielleicht war der Vorschlag, künftig auf den Samstag (20.30 Uhr) auszuweichen, aber auch eine Reaktion darauf, dass Sky bei der Zweiten Liga personell den Rotstift ansetzt. Schnell gelangt man aber an den Punkt, ob einem Unternehmen eine zweite Fußball-Liga, die sportlich und finanziell hinter der englischen die Nummer zwei ist, wirklich mehr als 200 Millionen Euro pro Saison wert sein muss.

Das sollten jene berücksichtigen, die Kritik an Sky üben. Gleichwohl zeigt die Nervosität gerade der kleineren Klubs, dass die Euros jenseits von Bayern, Dortmund, Schalke oder Gladbach hart umkämpft sind. Selbst, wenn es um vordergründig profane Dinge wie eine ungenutzte Sponsorenwand für Interviews geht.

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