MSV Duisburg

Kein Kaiserwetter zum Auftakt des MSV-Trainingslagers

Und hinten fährt die Bimmelbahn: Ilia Gruev (links) und sein Team trainierten unter Beobachtung.

Foto: MSV Duisburg

Und hinten fährt die Bimmelbahn: Ilia Gruev (links) und sein Team trainierten unter Beobachtung. Foto: MSV Duisburg

St. Johann/Duisburg.  Der Fußball-Zweitligist bereitet sich in Tirol auf die neue Saison vor. Test am Donnerstag gegen Dortmunds U 23. Weitere Spieltage terminiert.

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Kaiserwetter war es nicht, das die Zweitliga-Fußballer des MSV Duisburg am ersten kompletten Tag ihres Trainingslagers im österreichischen St. Johann beschert bekamen. Dichte Wolken hingen am Mittwochvormittag über dem Tiroler Himmel und damit auch über dem Koasastadion, in dem die Zebras ihre Übungseinheiten abhalten. „Koasa“ wie Kaiser, nur halt im örtlichen Dialekt: Benannt ist die Spielstätte nach dem Gebirgsmassiv des Wilden Kaisers, das sich nördlich der Stadt erhebt.

Passend dazu ist der Duisburger Tross auch im Hotel Kaiserfels untergebracht, wo Ilia Gruev und sein Team am Dienstag um 20.45 Uhr eintrafen – gerade pünktlich, um sich noch die zweite Hälfte des WM-Halbfinales zwischen Frankreich und Belgien auf einer Großbildleinwand anzuschauen. Selbst ging es dann am folgenden Vormittag erstmals für gleich satte zwei Stunden auf den Platz. „Nach der langen Busfahrt ist das nicht leicht für die Jungs, aber sie haben 120 Minuten richtig gut mitgezogen“, resümierte Coach Gruev, der zunächst Stabilitäts- und Kraftübungen angesetzt hatte, ehe schließlich auch noch einmal der Ball ins Spiel kam. Flügelmann Andreas Wiegel sieht den ersten Teil dieses Programms als notwendiges Übel an und sagt lächelnd: „Wir wissen, dass die Vorbereitung sehr hart ist, aber dafür sind wir ja auch hier.“

Am Donnerstag um 10.15 Uhr steht zunächst eine weitere Einheit auf dem Programm, ehe dann um 18 Uhr das erste Testspiel in Tirol wartet. Im Koasastadion geht es gegen die Regionalliga-Reserve von Borussia Dortmund, vor drei Jahren noch Gegner der Zebras in der 3. Liga. Ilia Gruev kann auf alle 27 Akteure seines Kaders zurückgreifen und will zur Halbzeitpause komplett durchwechseln.

Zweimal freitags, zweimal samstags

Daheim in Deutschland hat die DFL nun auch die Spieltage drei bis acht der neuen Saison terminiert. Dabei muss der MSV zweimal freitags, zweimal samstags, einmal sonntags und in der englischen Woche einmal am Mittwoch ran. Die genauen Paarungen: SV Darmstadt 98 – MSV (Freitag, 24. August, 18.30 Uhr), MSV – SpVgg Greuther Fürth (Samstag, 1. September, 13 Uhr), 1. FC Union Berlin – MSV (Freitag, 14. September, 18.30 Uhr), MSV – FC Erzgebirge Aue (Sonntag, 23. September, 13.30 Uhr), 1. FC Magdeburg – MSV (Mittwoch, 26. September, 18.30 Uhr), MSV – Jahn Regensburg (Samstag, 29. September, 13 Uhr).

Drittligist KFC Uerdingen feiert seine Heimpremiere in der Schauinland-Reisen-Arena am Sonntag, 29. Juli, gegen die SpVgg Unterhaching. Tags zuvor steigt an gleicher Stelle das MSV-Turnier um den Cup der Traditionen.

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