Bundesliga

Montagsspiele ab nächster Saison auch in der Hinrunde

Gegen die Montagsspiele gibt es massiven Fan-Protest.

Gegen die Montagsspiele gibt es massiven Fan-Protest.

Foto: dpa

Frankfurt/Main.  Die Montagsansetzungen der Bundesliga erhitzen die Gemüter der Fußball-Fans. Künftig könnte es sie sogar in der Hinrunde geben.

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Die umstrittenen Montagabendspiele der Fußball-Bundesliga werden in der kommenden Saison auf die Hin- und die Rückrunde verteilt. Das berichtet die "Sport Bild" am Mittwoch. Diese Entscheidung geht dem Bericht zufolge auf ein Treffen der 18 Bundesliga-Vereine am vergangenen Freitag in Frankfurt am Main zurück, bei dem ebenfalls festgelegt wurde: An den Montagsspielen wird mindestens bis zum Ende der laufenden Fernsehverträge nach der Spielzeit 2021/22 festgehalten. Und mehr als fünf Montagsspiele pro Saison soll es auch in Zukunft auf keinen Fall geben.

Der neue Spieltermin wurde zum ersten Mal in dieser Saison eingeführt - offiziell, um den deutschen Europa-League-Teilnehmern nach ihren Donnerstagabend-Einsätzen mehr Zeit zur Erholung zu geben. Die Montagsspiele sind jedoch vor allem bei den Fans umstrittenen. Bei der ersten Partie zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig kam es am 19. Februar zu massiven Protesten.

In der laufenden Premieren-Saison wurden alle fünf Montagabendspiele in der Rückrunde angesetzt. Was die Spielplan-Gestalter der Deutschen Fußball Liga nicht wissen konnten: Vier der sechs deutschen Europa-League-Teilnehmer schieden bereits in der Vorrunde oder der Qualifikation aus. Es wurden deshalb zwei Montagsspiele angesetzt, bei denen die Teams in der Rückrunde nicht von der Europa League betroffen waren. So kommt es am kommenden Montag etwa zu einem Spiel zwischen dem FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg. (dpa)

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