2. Bundesliga

Ex-Schalker Hofmann will wohl sich zu Bundesliga-Wechsel streiken

Philipp Hofmann vom Karlsruher SC.

Philipp Hofmann vom Karlsruher SC.

Foto: getty Images

Essen.  Philipp Hofmann stand am Samstag nicht in der Startelf des Karlsruher SC. Er steht vor einem Wechsel in die Bundesliga.

Mittelstürmer Philipp Hofmann stand am Samstag überraschend nicht in der Startelf des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. Wie KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer bestätigte, dass dem letztjährigen Top-Scorer des Klubs ein Angebot von Bundesligist Union Berlin vorliegt.

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„Hofmann hat uns gestern Abend informiert, dass er sich nicht imstande sieht, heute aufzulaufen", erklärte Kreuzer im Vorfeld des Spiels des KSC in Hannover bei Sky. „Es ist ungewöhnlich, ich glaube auch nicht, dass es ihm körperlich schlecht geht“, so Kreuzer weiter. Stattdessen mutmaßt der Sportdirektor, dass Hofmanns Wechselwunsch der Grund sei. „Es ist vielleicht ein Versuch, den Wechsel zu erzwingen.“

KSC fordert wohl bis zu vier Millionen Euro für Ex-Schalker Philipp Hofmann

Ein Angebot von Union Berlin hat der KSC bestätigt. „Momentan passt es nur für Philipp und Union, aber nicht für den KSC“, sagte Kreuzer. „Es muss aber für alle Seiten passen, Stand heute bleibt Philipp hier.“ Zahlen kommentierte 54-Jährige nicht, doch als Ablöse für Hofmann sollen etwa drei bis vier Millionen Euro im Gespräch sein. „Wir sind weit weg von dem, was sich Union vorstellt“, so Kreuzer.

Hofmann wechselte erst im Sommer 2019 von Eintracht Braunschweig nach Karlsruhe und steht noch bis 2021 bei den Badenern unter Vertrag. Mit 17 Treffern und sechs Vorlagen war der 27-Jährige der Garant für den Klassenerhalt des KSC in der 2. Bundesliga.

In der Jugend von Bundesligist Schalke 04 ausgebildet, spielte Hofmann in seiner Karriere bisher auch schon für den SC Paderborn, den FC Ingolstadt, den 1. FC Kaiserslautern, den FC Brentford und die Spielvereinigung Greuther Fürth. (rh)

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