Kommentar

Für Schalke und Stevens könnten Grünschnäbel die Lösung sein

Ahmed Kutucu und sein Trainer Huub Stevens (r.)

Ahmed Kutucu und sein Trainer Huub Stevens (r.)

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Schalke-Trainer Stevens schaut vor dem Derby offenbar nicht auf das Alter sondern auf die Leistung der Spieler. Eine gute Idee. Ein Kommentar.

Schalkes Trainer Huub Stevens scheut sich im Derby bei Borussia Dortmund nicht vor Risiko. Die Chancen, dass Ahmed Kutucu (19), Jonas Carls (22) oder Nassim Boujellab (19) vor über 80.000 Fans in Dortmund für die Königsblauen auflaufen, stehen nicht schlecht. Stevens vertritt die These, dass Alter bei der Auf- oder Einstellung keine Rolle spielt. Ganz im Gegenteil. Für den erfahrenen Trainer kommt es darauf an, das Bestmögliche für sein Team zu entscheiden. Und der Bestmögliche kann auf der Zielgeraden der Schalker Pleiten-, Krisen- und Pannen-Saison auch ein Grünschnabel sein. Richtig so! Zumal die Etablierten kaum geliefert haben.

Kutucus Einstellung imponiert dem Trainer

Zuletzt gegen Hoffenheim (2:5) zog Stevens den völlig unerfahrenen Carls, der bis dahin noch keine Bundesliga-Sekunde gespielt hatte, dem routinierten Bastian Oczipka (30) vor. Oczipka hat seine Erfahrung aus 221 Erstliga-Einsätzen nichts genutzt, weil Stevens die engagierten Trainingseindrücke von Carls honorierte. Schalkes Jahrhunderttrainer schaut genau hin. Die Einstellung von Kutucu, der während des Abiturstresses in der U19 sowie U23 spielen wollte, imponiert dem Coach. So sehr, dass Kutucu in Dortmund beginnen könnte. Um dann dem BVB Stress zu machen.

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