Mbappé

Mbappé: 18 Jahre alt und schon 180 Millionen Euro teuer

Zwei Gegenspieler: Na und? Kylian Mbappé dribbelt hindurch.

Foto: dpa pa

Zwei Gegenspieler: Na und? Kylian Mbappé dribbelt hindurch. Foto: dpa pa

Paris.   Warum der französische Teenager und Stürmer Kylian Mbappé bei Paris Saint-Germain und nicht bei Real Madrid landete. Dienstag gegen Deutschland.

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Wie ein Sommergewitter bricht Kylian Mbappé über den Weltfußball herein. 18 Jahre jung, gesegnet mit einem „unglaublichen Talent“ (Julian Draxler). Mbappé ist wohl das größte Versprechen des Weltfußballs. Er schießt beidfüßig, ist kopfballstark und dynamisch wie der Brasilianer Ronaldo in seinen besten Zeiten. Borussia Dortmund hat ihn vorige Saison und Bayern München diese Saison in der Champions League erlebt. Heute wird Frankreichs Torjäger gegen Deutschland sein Talent zeigen.

Aber wer ist dieser Teenager?

Geboren in Bondy, einem Vorort von Paris, kickt er als Dreijähriger schon mit Papa auf einem Sandplatz. „In diesem Alter stellte sich Kylian vor den Fernseher und sang die französische Nationalhymne mit der rechten Hand auf der Brust“, verrät sein Freund aus der Kindheit, Kibéli Kolo. „Er wollte zur Nationalmannschaft, in die Champions League, zu Real Madrid.“ Doch es kam anders.

In seinem Zimmer: Poster von Cristiano Ronaldo

Mbappé besucht eine Pariser Privatschule. In seinem Zimmer: Poster von Cristiano Ronaldo. Im Dezember 2012, Mbappé ist elf Jahre alt, empfängt ihn Zinedine Zidane, damals Nachwuchstrainer. „So früh zu einem solchen Klub zu wechseln, bedeutet ein komplett neues Leben, das zu viele Risiken birgt“, meint im Nachhinein Pierre Mbappé, Kylians Onkel. Kylian Mbappé will lieber in der Heimat bleiben. Und entscheidet sich für Monaco. Vor seinem 17. Geburtstag unterschreibt er seinen ersten Profivertrag.

Dass die Klubbosse hinter seinem Rücken mit Real Madrid eine Einigung erzielen, ärgert ihn. Und er wechselt aus Trotz zu Paris Saint Germain – für 180 Millionen Euro. Teurer ist nur der Brasilianer Neymar. Und der war auch der Grund für sein Oui. „Ein Spieler, mit dem ich immer geträumt habe zusammen zu spielen“, sagt er. Sein Onkel Pierre meint: „Er wollte bei einem Team spielen, das die Königsklasse noch nie gewonnen hat.“

Auch mit 18 weiß er, was er will. Deutschland wird es heute erleben.

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