Olympische Spiele in Tokio

Dressurreiter und Tischtennis-Team nicht bei Eröffnungsfeier

Die Dressur-Mannschaft um Isabell Werth verzichtet auf die Eröffnungsfeier.

Die Dressur-Mannschaft um Isabell Werth verzichtet auf die Eröffnungsfeier.

Foto: dpa

Tokio. Die deutschen Dressurreiter und das Tischtennis-Team verzichten am Freitag auf eine Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio.

"Das ist mit der Mannschaftsleitung so abgesprochen", sagte Isabell Werth am Donnerstag. "Wir haben ja morgen schon den Vet-Check und am Samstag den ersten Wettkampf." Die 52 Jahre alte Reiterin aus Rheinberg hätte nur als Fahnenträgerin an der Eröffnungsfeier teilgenommen. "Dann hätte ich logischerweise eine Ausnahme gemacht", erklärte die sechsmalige Olympiasiegerin.

Die Dressur-Equipe ist die erste von drei deutschen Reitsport-Mannschaften in Tokio und muss mit ihren Pferden am Freitag beim Vet-Check eine tierärztliche Untersuchung absolvieren. Am Samstag und Sonntag steht der Grand Prix als Qualifikation auf dem Programm. Das Team mit Werth, Dorothee Schneider und Jessica von Bredow-Werndl gilt als Topfavorit auf Gold.

Das Tischtennis-Team um Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov entschied nach Angaben eines Sprechers gemeinsam, auf die Eröffnungsfeier zu verzichten. Der 40 Jahre alte Boll hatte schon kurz nach seiner Ankunft in Tokio gesagt, dass er nicht vorhabe, teilzunehmen. Ovtcharov (32) hatte zur Wahl als Fahnenträger gestanden - in dem Fall wäre ein Fernbleiben der Zeremonie natürlich nicht möglich gewesen. Die Wahl des DOSB fiel aber auf Wasserspringer Patrick Hausding.

© dpa-infocom, dpa:210722-99-475327/4

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