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Dennis Malura gehört ab Donnerstag wieder zum RWE-Kader

Steigt Donnerstag nach einem klärenden Gespräch mit den sportlich Verantwortlichen wieder ins Mannschaftstraining ein: Dennis Malura.

Foto: T.Tillmann

Steigt Donnerstag nach einem klärenden Gespräch mit den sportlich Verantwortlichen wieder ins Mannschaftstraining ein: Dennis Malura.

Essen.   Am Mittwoch fehlt der Abwehrspieler nach seinem Bild-Interview noch beim Nachholspiel in Rhynern. Irritationen um möglichen Heber-Transfer.

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Für Regionalligist Rot-Weiss Essen beginnt nun die Pflichtwoche: An diesem Mittwoch wird die Tabelle mit dem Nachholspiel beim Schlusslicht Westfalia Rhynern (19 Uhr, Evora Arena/Hamm) begradigt, am Sonntag folgt der Saisonkehraus bei der Düsseldorfer Fortuna, was für die Gastgeber noch zum Abstiegskrimi werden könnte.

Für die Rot-Weissen ist das alles allerdings nur Vorgeplänkel, der fast schon traditionelle Saisonhöhepunkt findet am 21. Mai in Oberhausen beim Niederrheinpokalfinale statt. Zumindest da könnten die Essener wieder auf die Abwehrkünste eines Dennis Malura zurückgreifen, der 33-Jährige war bekanntlich nach seinem Interview in der Bild-Zeitung für das Erndtebrück-Spiel aus dem Kader gestrichen worden. Nach einem klärenden Gespräch mit der Sportführung steigt er aber am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining ein. „Die Gespräche mit ihm waren gut, ihm war die Tragweite gar nicht bewusst, und er wollte auf keinen Fall dem Verein schaden. Nun ist wieder gut, alle Missverständnisse sind ausgeräumt“, so Sportdirektor Jürgen Lucas.

Der stand Anfang der Woche unfreiwillig im Fokus, als das eigentlich immer gut informierte Online-Portal „transfermarkt.de“ den RWO-Außenverteidiger Daniel Heber schon als Sommerzugang bei RWE vermeldete. Ganz aus der Luft gegriffen schien diese Nachricht nicht, hatten die Essener ihr Interesse am ehemaligen rot-weissen A-Jugendspieler auch offen bekundet. „Ich kann mir vorstellen, dass es bei RWO für gewisse Irritationen gesorgt hat, aber ich kann allen dort versichern, dass diese Falschmeldung nicht von Vereinsseite ausgegangen ist“, so Lucas, der aber weiterhin großes Interesse an der Verpflichtung des schnellen und technisch versierten 23-Jährigen hat. Möglicherweise ist in diesem Fall da jemand vorgeprescht mit einer Bekanntgabe, die erst nach dem Pokalfinale publik gemacht werden sollte. Inzwischen hat „transfermarkt.de“ diese Nachricht wieder gelöscht.

Kamil Bednarski spielt noch auf Bewährung

Aber Jürgen Lucas hat auch so in diesen Tagen genug zu tun. Die Kaderplanung ist in vollem Gange, auslaufende Verträge mit Malura oder Roussel Ngankam, der weiterhin verletzt fehlt, werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht verlängert. Und da gibt es noch Kandidaten wie Abwehrspieler Tolga Cokkosan oder auch Stürmer David Jansen, die trotz gültigen Vertrages bis 2019 in der Planung für die kommende Saison wohl keine Rolle mehr spielen und für die RWE ganz emsig Abnehmer sucht.

Unklar ist noch die Zukunft von Kamil Bednarski. Der Stürmer, der wie kein Zweiter in seiner rot-weissen Zeit unter einer Verletzungsmisere litt, spielt noch weiterhin auf Bewährung für einen neuen Vertrag. „Der Trainer möchte die letzten Spiele noch abwarten“, so Lucas.

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