Zhangjiakou. Die deutschen Nordischen Kombinierer haben sich die Silbermedaille erkämpft. Leitwolf Eric Frenzel bricht im Ziel zusammen.

Als sein Olympia-Drama mit dem Silberplatz auf dem Siegerpodest eigentlich ein Happyend gefunden hatte, fehlte Eric Frenzel. Nach elf Tagen in Corona-Quarantäne war der 33-Jährige nach seiner Fünf-Kilometer-Runde in der Eiseskälte von Zhangjiakou völlig erschöpft zusammengebrochen. Es war sogar Blut im Schnee zu sehen. Frenzel war auch etwa eine halbe Stunde später noch nicht in der Lage, an der Flowerzeremonie für den Teamwettkampf der Nordischen Kombinierer teilzunehmen. Zu dritt standen dort Manuel Faißt, Julian Schmid und Einzel-Olympiasieger Vinzenz Geiger, der im Dreier-Schlussprint um die zwei Medaillen hinter Sieger Norwegen triumphiert hatte.