Monza. Die Formel-1-Teams bereiten einen Wechsel zu jüngeren Fahrern vor. Noch steht die alte Garde bei den Ingenieuren hoch im Kurs.

Neun Jahre bei Mercedes, sieben Weltmeistertitel in der Formel 1, der Ritterschlag durch die Queen – Lewis Hamilton könnte wunschlos glücklich sein. Sein neuer Zwei-Jahres-Vertrag war längst unter Dach und Fach, während sein Teamkollege Valtteri Bottas monatelang bibbern musste, wie und ob es mit seiner Karriere weitergeht. Das ist in der Woche vor dem Großen Preis von Italien geklärt worden, wie fast alle Personalien in der Königsklasse. Bottas geht, George Russell kommt. Der eine ist 32, der andere 23. Hamilton hätte sich wohl etwas anderes gewünscht. Doch die Top-Personalie ist der jüngste Beweis für den sich abzeichnenden Generationswechsel in der Königsklasse. Das bringt Können mit sich, aber auch Konflikte.