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Reitturnier

Reitsport, Legenden und Winke-Winke beim CHIO Aachen 2019

Foto: CHIO Aachen / Michael Strauch

Ob beim Rolex-Grand-Prix oder dem großen Preis von Aachen: Im beliebten "Wimbledon des Reitsports" wird auch in diesem Jahr einiges geboten.

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Tennis hat Wimbledon, Fußball hat Wembley und der Pferdesport hat Aachen. Hier, auf dem traditionsreichen Turniergelände zwischen den grünen Hügeln vor den Toren der alten Kaiserstadt, treffen sich einmal im Jahr die besten Pferdesportler der Welt. Angefeuert von mehr als 350.000 Besuchern, messen sie sich in den fünf Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Vierspännerfahren und Voltigieren. Die Stadien sind längst Tempel ihres Sports, 40.000 Besucher fasst das Hauptstadion, mehr als 6.000 finden im Deutsche Bank Stadion, wo die Dressurwettbewerbe ausgetragen werden, Platz. „In Aachen“, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt, „schlägt das Herz des Pferdesports.“

Und doch werden beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2019 (12. bis 21. Juli), nicht nur die herausragenden sportlichen Leistungen gefeiert werden. Zahlreiche Gäste aus dem Sport und den Medien, aus Kultur, Wirtschaft, Politik und dem gesellschaftlichen Leben werden wieder nach Aachen reisen, um einfach dabei zu sein. Dabei sein, wenn das Turnier prunkvoll eröffnet wird – mit der traditionellen Eröffnungsfeier am Dienstagabend. Oder wenn sich Stars und Sternchen auf dem Roten Teppich der „Media Night“ treffen. Denn längst ist das Turnier, das der 1898 gegründete Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. organisiert, auch ein gesellschaftliches Großereignis.

Im Mittelpunkt der zehn Tage von Aachen stehen einige der berühmtesten Prüfungen der Welt. Der 1927 erstmalig ausgetragene „Rolex Grand Prix“, Großer Preis von Aachen, zum Beispiel. Oder der MercedesBenz Nationenpreis, dieses renommierte und prestigeträchtige „Länderspiel“ der Springreiter. Die großartigsten Dressurreiter der Welt messen sich im Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen. Die Namen aller Sieger stehen angeschlagen an der silbernen Tafel am Einritt zum Hauptstadion. Hier den eigenen Namen zu lesen, krönt jede Sportlerkarriere. „Um in unserem Sport ein wirklich Großer zu sein, musst Du in Aachen gewonnen haben“, sagt die Springreit-Legende Hans Günter Winkler.

Längst ist der CHIO Aachen auch digital ein Großereignis. Moderne Technik macht den Sport transparent, preisgekrönte Entwickler haben eine – kostenlose – App entwickelt, die nicht nur bestens informiert, sondern auch glänzend unterhält. Spezielle Features – wie das gemeinsam mit dem offiziellen Technologiepartner SAP entwickelte Audience Judging – begeistern auch Laien für den Sport. Die bekanntesten Blogger des Pferdesports berichten intensiv und oftmals live vom Turniergeschehen, und das CHIO Aachen Social Media-Team nimmt die Fans und Follower vor und hinter die Kulissen mit. Gemeinsam mit Experten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen gestalten die Organisatoren bereits die Zukunft und entwickeln interaktive Erlebnisse für die CHIO Aachen-Besucher.

Doch auch und vor allem das ist Aachen: Ein Fest des Publikums, ein Volksfest. Ein Fest, das blendend unterhält mit einem spektakulären Rahmenprogramm, mit Shows und Konzerten, mit Kinderbetreuung im „CHIO Aachen ROBY CLUB“ und einem abwechslungsreichem Bühnenprogramm. Und zwischendurch lädt noch das „CHIO Aachen-Village“ mit seinen mehr als 200 Zelten und verschiedenen Restaurants zum Shoppen und Verweilen ein. All das zusammen erzeugt diese außergewöhnliche CHIO Aachen-Atmosphäre. Die am Sonntagabend einen ganz besonderen Ausdruck findet: Wenn nämlich am späten Nachmittag des 21. Juli die letzte sportliche Entscheidung gefallen ist, dann zücken Besucher wie Aktive ihre weißen Taschentücher, um sich beim gemeinsamen und gegenseitigen „Winke-Winke“ das Versprechen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zu geben. Hier in der Aachener Soers, dem Wimbledon, dem Wembley der Reiterei.

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