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Wahl der Schneeschuhe ist auch vom Gelände abhängig

Die Startausrüstung: Ein paar Schneeschuhe, die sich in den Schnee krallen und Wanderstöcke.

Foto: Britta Prasse / WP

Die Startausrüstung: Ein paar Schneeschuhe, die sich in den Schnee krallen und Wanderstöcke. Foto: Britta Prasse / WP

München.  Mit Schneeschuhen kann man die Winterlandschaft bei einer Wanderung hautnah genießen. Doch nicht jedes Modell eignet sich für jedes Terrain.

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Wer Schneeschuhe mieten oder kaufen will, sollte sich vorab überlegen, in welchem Gelände er sie einsetzen will. Denn auch das Terrain beeinflusst die Wahl des Models, erklärt der Tüv Süd. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Typen: Für flaches Gelände eignen sich Classics. Sie sind leicht, und der Aluminiumrahmen ist mit Kunststoffgewebe bespannt. Für einen vereisten und steilen Untergrund oder im hochalpinen Gelände sind nach Angaben der Experten hingegen Moderns empfehlenswert. Diese Schneeschuhe sind etwas kleiner, mit Spikes oder Harscheisen besetzt, und der Kunststoffrahmen hat keine Bespannung. Auch Mischformen sind denkbar.


Die Größe der Schneeschuhe hängt unter anderem vom Gewicht des Trägers ab - und zwar von seinem Körpergewicht plus dem Gewicht seiner Ausrüstung. Je schwerer beides ist, desto länger und breiter sollte der Schuh sein. Auch die Schneebeschaffenheit ist ausschlaggebend: Bei Pulverschnee sind ebenfalls größere Schneeschuhe ratsam. Denn sie geben mehr Auftrieb. Bei harten, vereisten Strecken dürfen die Modelle kleiner ausfallen. Kleinere Schuhe bieten dem Träger auch im steilen Gelände Vorteile - etwa mehr Flexibilität. (dpa)

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