Massentourismus

Venedig geht gegen zu viele Take-Away-Läden in der Stadt vor

Venedig platzt vor allem während der Kreuzfahrt-Saison im Sommer aus allen Nähten.

Venedig platzt vor allem während der Kreuzfahrt-Saison im Sommer aus allen Nähten.

Foto: Viking Cruises

Venedig.  Urlauber, die an den öffentlichen Plätzen Venedigs mitgebrachte Brötchen verspeisen, versperren oft den Durchgang und hinterlassen zu viel Müll.

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Picknick am Markusplatz? Venedig will etwas gegen die vielen Take-Away-Läden unternehmen. Dabei sollen in den kommenden drei Jahren keine neuen Geschäfte mehr eröffnen dürfen, in denen Essen zum Mitnehmen verkauft wird, teilte die Kommune am Mittwoch mit. Der Beschluss betrifft das historische Zentrum, das seit Jahren unter dem Touristenandrang ächzt.


Vor allem Menschen, die auf öffentlichen Plätzen oder auf Brücken belegte Brötchen, Pizza und Co. verspeisen, sind den Behörden ein Dorn im Auge. Nicht nur weil sie Durchgänge versperren, sondern auch weil viel Müll liegen bleibt. Auch sollen die bereits bestehenden Läden ihren Service verbessern und müssen zum Beispiel Toiletten haben. Der Beschluss muss aber noch vom Stadtrat endgültig abgesegnet werden.


Erst vor kurzem hat Venedig mit Sicherheitsschleusen für Aufsehen gesorgt, die die Touristenströme besser durch die Lagunenstadt lenken sollen. (dpa)

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