Musik-Festival

Polnisches Festival erinnert an "Woodstock"-Festival 1969

Drei Tage tanzen, zelten, feiern - an der deutsch-polnischen Grenze steigt Ende Juli wieder das Musikfestival "Haltestelle Woodstock".

Drei Tage tanzen, zelten, feiern - an der deutsch-polnischen Grenze steigt Ende Juli wieder das Musikfestival "Haltestelle Woodstock".

Foto: Lech Muszynski

Berlin.  Am 31. Juli startete das Festival "Haltestelle Woodstock" im polnischen Kostrzyn. Bis zum 2. August lautet dann das Motto "Liebe, Freundschaft und Musik". Erinnern soll das Festival an das legendäre Musik-Happening 1969. Mit dabei sein werden unter anderem The BossHoss, Manu Chao oder T.Love.

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"Liebe, Freundschaft und Musik" ist vom 31. Juli bis 2. August das Motto beim Polnischen Woodstock in Kostrzyn. Das Festival namens "Haltestelle Woodstock" ("Prystanek Woodstock") hat im vergangenen Jahr eine halbe Millionen Besucher angezogen. 2014 werden unter anderem die Berliner Countryband The BossHoss, die Hardrockgruppe Skid Row aus den USA und der spanische Weltmusiker Manu Chao erwartet. Daneben sind auch etliche polnische Bands auf der Bühne, darunter etwa T.Love, teilt das Polnische Fremdenverkehrsamt mit.

Musiker und Besucher wollen wie jedes Jahr den "Geist von Woodstock" wieder aufleben lassen, dem legendären Festival in der Nähe von New York im August 1969. Musikalisch ist das Spektrum breit. Mit dabei ist am 1. August auch Ky-Mani Marley, der Sohn der Reggae-Legende Bob Marley. Er wird in Kostrzyn vor allem Lieder seines Vaters interpretieren. Reggae kombiniert mit Metal und Hip-Hop präsentiert die Band Skindred aus Wales.

Neben Konzerten eine "Akademie der Schönen Künste"

Neben den zahlreichen Konzerten gibt es außerdem eine "Akademie der Schönen Künste". Dabei diskutieren die Festivalgäste, nehmen an Workshops teil oder hören sich Vorträge an. Zu den prominentesten Rednern gehört in diesem Jahr der Friedensnobelpreisträger und Wirtschaftswissenschaftler Muhammad Yunnus.

Das Festival ist kostenlos und wird nach Angaben des Polnischen Fremdenverkehrsamtes komplett durch Spenden finanziert. Festivalbesucher dürfen gratis auf dem Gelände zelten. Daneben gibt es außerdem einen bewachten, kostenpflichtigen Zeltplatz. (dpa)

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