Selbstüberschätzung

Bergwacht: Unfälle durch Trendsportarten nehmen zu

Die Bergwacht muss immer häufiger wegen Unfällen bei Trendsportarten ausrücken.

Die Bergwacht muss immer häufiger wegen Unfällen bei Trendsportarten ausrücken.

Foto: dpa

Berlin.  In den Bergen kommt es immer häufiger zu Unfällen, etwa bei Mountainbike-Fahrern. Die Coronavirus-Krise ist daran nicht ganz unschuldig.

Bergretter des Deutschen Roten Kreuzes müssen immer häufiger wegen Unfällen durch Trendsportarten ausrücken. So sei die Zahl der Bergwacht-Einsätze nach Mountainbike-Unfällen zwischen 2012 und 2019 stark gestiegen - von 607 auf 929.

"Wir registrieren in den Bergen nun schon seit einigen Jahren eine deutliche Zunahme der Unfälle mit Mountainbikes und anderen Trendsportarten", sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt der Deutschen Presse-Agentur.

"Jetzt während der Corona-Pandemie beobachten wir, dass sich viele Touristen, die sonst vielleicht Badeurlaub am Mittelmeer machen, beim Wandern in Deutschland überschätzen und zum Beispiel mit Herz- und Kreislaufproblemen zu kämpfen haben", sagte Hasselfeldt. Unfälle beim Wandern machten mittlerweile 20 Prozent aller Einsätze aus - mit steigender Tendenz. (dpa)

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