Drogenfund

Essener Zoll-Fahnder nehmen internationalen Drogenring hoch

Der Zoll hat am Flughafen Köln/Bonn rund 61.000 Ecstasy-Pillen sichergestellt.

Der Zoll hat am Flughafen Köln/Bonn rund 61.000 Ecstasy-Pillen sichergestellt.

Essen/Köln.  Der Zoll ist am Flughafen Köln/Bonn auf einen internationalen Drogenring gestoßen. Die Fahnder stellten rund 61.000 Ecstasy-Pillen sicher.

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Ermittler aus Deutschland, Argentinien und Spanien haben einen internationalen Drogenring zerschlagen. Sie wurden durch einen Fund von rund 30.000 Ecstasy-Pillen in einem Wasserboiler am Flughafen Köln-Bonn auf die Bande aufmerksam, wie das Zollfahndungsamt am Mittwoch in Essen mitteilte. D

ass das Paket, das von Spanien nach Argentinien weitergeleitet werden sollte, als Wasser-Boiler deklariert war, sei den Ermittlern komisch vorgekommen. Im Zuge der Ermittlungen wurden dann weitere rund 31.000 der Pillen, drei Kilogramm Kokain, fast 400 000 gefälschte US-Dollar und Hunderte falscher Kreditkarten sichergestellt.

Die Beamten nahmen sieben Verdächtige fest. Sie hatten nach dem ersten Fund von Ecstasy-Pillen in einem Paket die Ermittlungen im Oktober vergangenen Jahres aufgenommen.

Drogenlieferung nach Spanien flog auf

In Absprache mit anderen Behörden organisierte das Zollfahndungsamt Essen nach eigenen Angaben die "kontrollierte Weiterleitung" des Pakets von Spanien nach Argentinien. Am Bestimmungsort konnte die dortige Polizei den Empfänger der Sendung ausfindig machen. Er sowie der Kopfes der Organisation und dessen Lebensgefährtin wurden festgenommen.

Außerdem flogen weitere Mitglieder des Drogenrings durch eine kontrollierte Weiterleitung einer zweiten Rauschgiftlieferung nach Spanien auf. Sie hatten den Angaben zufolge die Drogenpakete präpariert und versandt. (dpa)

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