Enormer Sachschaden

A 44 nach schwerem Lkw-Unfall in beiden Richtungen gesperrt

Ein Trümmerfeld: die A 44 bei Geseke nach dem Unfall.

Ein Trümmerfeld: die A 44 bei Geseke nach dem Unfall.

Foto: dpa

Geseke.   Auf der A 44 hat es in der Nacht einen Unfall mit einem Schwerverletzten gegeben. Die Autobahn musste in beiden Richtungen gesperrt werden.

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Auf der A 44 hat es in der Nacht einen schweren Unfall gegeben. Die Autobahn musste daraufhin zwischen den Anschlussstellen Büren und Erwitte/Anröchte in beiden Richtungen stundenlang gesperrt werden. Ortskundige Autofahrer sollten das Gebiet weiträumig umfahren. Der Verkehr staute sich auch auf den Umleitungsstrecken.

Nach Angaben der Autobahnpolizei hatte gegen 2.30 Uhr der aus Lichtenau stammende 47-jährige Fahrer eines Autotransporters, der in Fahrtrichtung Kassel unterwegs war, aus noch unklarer Ursache in Höhe der Anschlussstelle Geseke die Kontrolle über sein Gespann verloren. Der Hänger brach aus und krachte mit der Zugmaschine durch die Mittelleitplanke. Dabei riss der Hänger ab, stürzte auf den linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn und blieb auf der Seite liegen. Auch die Zugmaschine kippte auf die Seite.

Vier Autos stürzen von der Ladefläche

Auf der Fahrbahn in Richtung Dortmund fuhr anschließend ein 57-jähriger Düsseldorfer mit seinem Transporter in die Unfallstelle und wurde dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Vier der geladenen Autos stürzten durch den Unfall von der Ladefläche, eins davon kollidierte noch mit dem Lkw eines 60-Jährigen aus Ungarn, der auch in Richtung Kassel unterwegs war.

Gegen 7.30 Uhr wurde der Verkehr in Richtung Kassel einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt, ab circa 10 Uhr dann auch in Richtung Dortmund. Der Sachschaden wird auf rund 450.000 Euro geschätzt. Erst in den Mittagsstunden konnte die Autobahnpolizei die Unfallstelle wieder komplett freigeben. (sk)

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