Justiz

Streit um Katzengrab beschäftigt Gericht in Mönchengladbach

ARCHIV - 02.08.2018, Nordrhein-Westfalen, Mönchengladbach: Vor dem Grab der Katze Minki steht eine Sitzbank. Der Prozess im Streit um die korrekte Gestaltung eines Katzengrabes soll am Freitag beginnen. Als Katze Minki starb, hatte ihr Besitzer ihr Grab liebevoll geschmückt und eingefasst. Viel zu groß, meinte die Friedhofsbetreiberin und kürzte das Grab ein. Bei dem Rechtsstreit steht jetzt sogar eine Exhumierung im Raum. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 02.08.2018, Nordrhein-Westfalen, Mönchengladbach: Vor dem Grab der Katze Minki steht eine Sitzbank. Der Prozess im Streit um die korrekte Gestaltung eines Katzengrabes soll am Freitag beginnen. Als Katze Minki starb, hatte ihr Besitzer ihr Grab liebevoll geschmückt und eingefasst. Viel zu groß, meinte die Friedhofsbetreiberin und kürzte das Grab ein. Bei dem Rechtsstreit steht jetzt sogar eine Exhumierung im Raum. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Christophe Gateau

Mönchengladbach.   Liegt Katze Minki unter einem Randstein, weil eine Tierfriedhofs-Betreiberin das Grab verkleinerte? Dieser Fall beschäftigt die Justiz in NRW.

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Ein kurioser Fall beschäftigt die Justiz in Nordrhein-Westfalen: Es geht um den Streit über die korrekte Ausgestaltung eines Katzengrabes auf einem Tierfriedhof. Nun hat auch ein Gerichtstermin keine Einigung gebracht.

Die Klage des Katzenbesitzers gegen die Friedhofsbetreiberin wurde am Freitag am Amtsgericht Mönchengladbach abgewiesen – allerdings handelt es sich um ein sogenanntes Versäumnisurteil. Der Kläger hat durch das taktische Manöver Zeit, ohne Begründung Einspruch einzulegen, wie ein Gerichtssprecher erläuterte. „Der Sinn ist, am Ende Zeit zu gewinnen“, sagte er. Der Streit könnte also in die nächste Runde gehen.

Besitzer fordert Exhumierung

Bei dem Zwist geht es um das Grab einer Kurzhaarkatze mit Namen Minki in Mönchengladbach. Minkis Besitzer wirft der Betreiberin des Friedhofs vor, die Grabfläche ohne vorherige Absprache so verkleinert zu haben, dass sein Haustier nun unter den Randsteinen liege. Als Katze Minki starb, hatte ihr Besitzer ihr Grab liebevoll geschmückt und eingefasst. Viel zu groß, meinte die Friedhofsbetreiberin und kürzte das Grab ein.

Die Katze liege aber innerhalb des umrandeten Feldes, sagt sie. „Wir wollen hoffen, dass es nicht zu einer Exhumierung kommen muss“, sagte ihre Anwältin. Genau das forderte der Besitzer laut WDR - um nachzuweisen, das Minki tatsächlich unter dem Randstein liegt.

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