Keine Drogen

Polizeikontrolle: Fahrer gibt Sperma- statt Urinprobe ab

Das hätten die Beamten wohl haben wollen: eine Urinprobe. Stattdessen überreicht ihnen ein Autofahrer einen Becher mit Sperma.

Das hätten die Beamten wohl haben wollen: eine Urinprobe. Stattdessen überreicht ihnen ein Autofahrer einen Becher mit Sperma.

Foto: ÖZCAN, Hayrettin / WAZ FotoPool (Archiv)

Lüdenscheid.  Kontrollierter Transporter-Fahrer braucht für die Produktion einer „Probe“ lange - mit dem Ergebnis kann die Polizei allerdings nichts anfangen.

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Da ist wohl etwas schief gelaufen: Der Fahrer eines Kleintransporters hat der Polizei bei einer Kontrolle in Lüdenscheid statt einer Urin- eine Spermaprobe abgegeben. Der Mann war am Dienstagmorgen gegen 9.30 Uhr angehalten worden. Bei der Kontrolle sei den Beamten dann der Verdacht gekommen, dass er Drogen konsumiert haben könnte. Daraufhin habe er einen Drogenvortest zugestimmt, schreibt die Kreispolizei im Märkischen Kreis in einer Mitteilung.

Mit einem Becher für die Probe verschwand der Mann in einem Gebüsch. „Er brauchte ungewöhnlich lange und kehrte etwas beschämt zurück“, notiert die Polizei. Mit dem Ergebnis konnten die Polizisten leider nichts anfangen: „Die Beamten erklärten die Probe für unbrauchbar und griffen auf einen Speicheltest zurück.“ Der fiel negativ aus. Der Kleintransporter-Fahrer konnte seine Fahrt fortsetzen. „Erleichtert“ sei der Mann weiter gefahren, schreibt die Polizei. Angaben zur Herkunft des Fahrers und zu seinem Alter machte ein Sprecher auf Nachfrage nicht. Der Mann solle nicht identifiziert werden können.

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