Clan-Kriminalität

"Motherfucker": Kontrollen der Dortmunder Polizei im Clan-Milieu

An markanten Orten der Stadt kontrollierte die Dortmunder Polizei verdächtige Personen.

An markanten Orten der Stadt kontrollierte die Dortmunder Polizei verdächtige Personen.

Foto: Jochen Tack / Polizei

Dortmund.  Die Dortmunder Polizei ist bei Schwerpunktkontrollen im kriminellen Clan-Milieu massiv beleidigt worden. "Motherfucker" war eines der Schimpfwörter.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Zivile und uniformierte Einsatzkräfte der Polizei in Dortmund kontrollierten am Dienstag zwischen 13 und 21 Uhr verdächtige Personen im Bereich Keuningpark, Hauptbahnhof, Haydnstraße und Oestermärsch. Das Ziel: Kriminelle Clans sollten an markanten Orten der Stadt einmal mehr bekämpft werden.

Rauher Umgangston im Keuningpark

18 Personen knüpften sich die Beamten im Keuningpark vor. Der Umgangston dort war teilweise rauh. Mit den Worten "ACAB, fuck the police!" und "Ihr Motherfucker!!" wurden die Polizisten von zwei jungen Männern massiv beleidigt. Beide Querulanten mussten konsequent gebändigt werden. Den Rest des Tages verbrachten sie im Gewahrsam der Polizeiwache Nord.

Zwei jugendliche Nordafrikaner tauchten trotz vorheriger Platzverweise erneut im Keuningpark auf. Dabei dürfen sie sich eigentlich nur im Bereich Bochum bewegen. Die Einsatzkräfte brachten beide zurück zum Dortmunder Hauptbahnhof und setzten die Jungs mit gültigen Fahrscheinen wieder in den Zug nach Bochum.

Zwölf Platzverweise auf der Oestermärsch

An der Münsterstraße stieß die Polizei bei einer Personenkontrolle auf Widerstand. Der Mann wurde festgenommen. Er hatte fünf Gramm Marihuana bei sich. Weitere neun Personen erhielten Platzverweise. Zwölf Platzverweise waren es sogar auf der Straße Oestermärsch in Höhe eines Cafes. Zwei mutmaßlichen Drogenhändlern nahm die Polizei im Rahmen ihrer Schwerpunktkontrollen das Bargeld ab. (has)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben