Fußball-EM der Hochschulen

Luca Hauswerth will mit der „RUB11“ den Titel verteidigen

In Porto angekommen. Die Fußballmannschaft der Ruhruni Bochum. 

In Porto angekommen. Die Fußballmannschaft der Ruhruni Bochum. 

Foto: RUB11

Das Sportstudium beginnt für Luca Hauswerth gerade erst. Und schon fährt der Volmarsteiner zur Fußball-Europameisterschaft der Hochschulen.

Am Montag beginnt in Porto die Fußball-Europameisterschaft der Hochschulen. Der Titelverteidiger kommt aus Westfalen – und das Team von der Ruhruniversität Bochum hat sich auch für die Wettkämpfe 2017 viel vorgenommen. Sportstudent Luca Hauswerth aus Wetter-Volmarstein ist in Portugal zum ersten Mal mit der „RUB11“ unterwegs. Die Nominierung kam für den 19-jährigen Mittelfeldspieler, der nun sein erstes Seniorenjahr beim TuS Ennepetal spielt, durchaus überraschend.

1 Luca, wie sind Ihre ersten Eindrücke von der Uni-EM in Porto?

Nach dem Flug über Düsseldorf und Frankfurt am Samstag konnten wir am Sonntag vor Ort die Gegend erkunden, dann haben wir in einer Mannschaftssitzungen die Taktik besprochen. Nicht zuletzt haben wir trainiert – Schwerpunkt lag auf dem eigenen Spielaufbau und dem Anlaufen des Gegners. Die Betreuung und Organisation des Turniers ist beeindruckend, wir werden kostenlos verpflegt und untergebracht – sogar in Einzelzimmern.

2 Als Titelträger gehört die Uni Bochum gewiss zu den Favoriten – wie schätzen Sie die anderen 14 Teams ein, die aus 12 Ländern stammen?

Das ist ganz schwer zu sagen, wir wissen nicht einmal so genau, wo wir selbst stehen. Natürlich werden die zwei Mannschaften aus Portugal bei ihrer Heim-EM besonders motiviert sein. Alleine an der professionellen Ausrüstung der anderen Teams wird schon deutlich, dass alle Teilnehmer extrem ambitioniert sind. Da können wir nicht ganz mithalten. Aber auch wir haben eine richtig starke Truppe, die mindestens Oberliga-Niveau hat.

3 Wie lief die Nominierung für Sie als Neuling ab?

Ich war mir als Studienanfänger nicht sicher, ob ich für die EM schon in Frage komme. Mein Sportdozent (Adam Frytz, Anm. d. Red.) hat mich aber angesprochen und da musste ich nicht lange überlegen. Den ein oder anderen Mannschaftskameraden kannte ich auch schon vom Vereinsfußball. Etwas kurios ist sicherlich, dass ich noch nicht ein einziges Mal am Fußballkurs teilgenommen habe, da ich immer andere Veranstaltungen an der Uni hatte, die Vorrang hatten. Wir gehören übrigens nicht alle der Sportfakultät an, sondern haben auch einen Jura-Studenten dabei.

4 Wird es in dieser Woche auch die Gelegenheit geben, Land und Leute kennenzulernen?

Auf jeden Fall! Dieser Aspekt gehört ja auch dazu. Wir essen an jedem Tag gemeinsam mit einer anderen Mannschaft und es gibt unterschiedliche Aktionen, in denen sich die Teilnehmer begegnen. Was da alles kommt, weiß ich noch gar nicht. Aber das wird schon cool.

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