TÜV-Bericht

Gutes Zeugnis vom TÜV für die Wittgensteiner Fahrzeuge

Wer empfohlene Inspektionstermine wahrnimmt, hat bei der Hauptuntersuchung weniger Mängel an seinem Auto.

Foto: Julian Stratenschulte

Wer empfohlene Inspektionstermine wahrnimmt, hat bei der Hauptuntersuchung weniger Mängel an seinem Auto. Foto: Julian Stratenschulte

Bad Berleburg/Erndtebrück.   Hersteller investieren in die Langzeitqualität ihrer Autos. Werner Stützel vom TÜV stellt Wittgensteiner Fahrzeugen ein gutes Zeugnis aus.

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Wo liegen die Schwachstellen und welche Schlüsse lassen die Statistiken zu? Der Technische Überwachungs Verein (TÜV) hat umfangreiche Zahlen ausgewertet. Das Zustandsbild der kontrollierten Fahrzeuge in Wittgenstein wird dabei komplettiert von generellen Beobachtungen.

Lob vom TÜV-Stationen-Leiter

Werner Stötzel, der Leiter der TÜV-Stationen in Erndtebrück und Bad Berleburg sagt: „Wir freuen uns über die Entwicklung der Mängelquoten. Die Hersteller bauen schließlich gute Autos und legen auch Wert auf die Langzeitqualität. Zudem verstärken die Autohäuser und Werkstätten ihre Anstrengungen in Sachen Qualitätssteigerung. Die Autofahrer wiederum kümmern sich in Zeiten guter Wirtschaftslage mehr um Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge und nehmen fällige Termine zur Inspektion und Instandhaltung wahr.“

Wer sein Auto regelmäßig zu den empfohlenen Inspektionsterminen in einer guten Fachwerkstatt warten lasse, habe bei der Hauptuntersuchung weniger Mängel an seinem Fahrzeug und überdies mehr Freude an sicherer individueller Mobilität, sagt Stötzel und hat dabei noch einen ganz speziellen Wunsch: „Besonders freuen würde es uns, wenn der kurze Check der Beleuchtungsanlage vor Fahrantritt zur Regel wird.“

Dass die Beleuchtungsanlage nämlich mitunter stiefmütterlich behandelt wird, zeigt auch die Verteilung der Mängelgruppen. Hier liegt „Licht, Elektrik“ in der Statistik wieder weit vorne. Und das, obwohl die Kontrolle der Beleuchtungsanlage und deren Reparatur in der Regel relativ einfach zu bewerkstelligen ist. Allerdings ist die Quote der erheblichen Mängel in diesem Bereich erneut gesunken. Daran haben auch die Hersteller mit der Entwicklung von zuverlässiger und langlebiger Technik (z. B. LED) sicher ihren Anteil.

Beleuchtungsmängel abstellen

Die alljährliche Beleuchtungsaktion, die jeweils im Oktober unter anderem vom Kfz-Gewerbe und dem TÜV durchgeführt wird, dient auch dem Ziel, Beleuchtungsmängel an Fahrzeugen gerade vor der dunklen Jahreszeit abzustellen.

Insgesamt ergibt sich in der TÜV-Statistik als Reihenfolge für die am häufigsten auftretenden Mängelgruppen diese Hitliste:

Das Alter

Je älter die Fahrzeuge bei ihrem TÜV-Termin sind, desto höher ist die Zahl derjenigen, die im ersten Anlauf keine Plakette bekommen. Die aktuellen TÜV-Nord-Zahlen belegen: Bei der ersten Hauptuntersuchung im Alter von drei Jahren finden sich bei 5,8 Prozent der Autos erhebliche Mängel. Im Alter von fünf Jahren sind es schon 11,1 Prozent und so geht es weiter bis zu den Elfjährigen, von denen 30,1 Prozent zur Reparatur in die Werkstatt müssen.

Die Laufleistung

Die durchschnittliche Laufleistung, die neben dem Alter auch als Grund für den Verschleiß und somit für Mängel anzusehen ist, liegt jetzt bei den Dreijährigen bei 50 123 Kilometern und bei den Elfjährigen bei 136 130 Kilometern auf dem Tacho.

Als das Auto mit den geringsten Mängeln im gesamten TÜV-Report 2018 wird der Mercedes SLK gelistet. In den einzelnen Fahrzeugklassen belegen folgende Fahrzeuge die Siegerplätze:

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