Coronavirus

Corona: Darauf sollten Spaziergänger im Wald achten

Die Psyche in der Corona-Krise: 6 Tipps für mentale Gesundheit

Der Ausbruch des neuen Coronavirus sowie die damit einhergehende häusliche Isolation machen vielen Menschen Angst. Sehen Sie im Video, wie Sie Ihre Psyche in dieser Zeit stärken.

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Hagen.  Raus an die frische Luft: Die Menschen in NRW zieht es aktuell in die Wälder. Das sollten Spaziergänger in der Corona-Krise beachten.

Rauskommen ohne sich und andere zu gefährden und tief durchatmen ohne ständig an die gefährlichen Vieren zu denken. Die Menschen in NRW zieht es aktuell in die Wälder, das bestätigt der Landesbetrieb Wald und Holz in NRW. Teilweise hat sich die Zahl der Erholungssuchenden demnach sogar verdoppelt.

„Wir freuen uns, dass die Forstleute in NRW einen Beitrag dazu leisten können, die Situation für die Menschen in NRW erträglicher zu machen,“ sagt Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW. „Unsere Zählungen verraten nicht, wer im Wald unterwegs ist. Ich hoffe aber, dass auch die Menschen, die in der Pflege, der Medizin und in der Versorgung für uns alle zurzeit wertvolle Arbeit leisten, wenigstens für kurze Momente in den Genuss eines gesunden Waldspaziergangs kommen.“

Auch Borkenkäferkrise geht weiter

Neben der Coronakrise geht die Borkenkäferkrise in unseren Wäldern unverändert weiter. Die Forstleute von Wald und Holz NRW sind landesweit im Einsatz. Sie fällen befallene Fichten um die weitere Ausbreitung der Borkenkäfer einzudämmen. Arbeiten, die man trotz Coronakrise weder in die Heimarbeit verlegen noch aufschieben kann.

Andreas Wiebe: „Bitte respektieren Sie die Absperrungen. Es geht auch um Ihre Sicherheit! Wir haben es im Wald gerade – ähnlich wie bei der Coronakrise – mit Herausforderungen zu tun, die niemand von uns je erlebt hat und deren Ausgang wir nicht kennen. Wir spüren gerade hautnah, wie wichtig unsere Wälder für das Wohlbefinden der Menschen sind. Die Forstleute von Wald und Holz NRW arbeiten mit Hochdruck, um die Wälder trotz der gewaltigen Herausforderungen des Klimawandels für künftige Generationen zu erhalten.“

Mehr Rücksicht aufeinander nehmen

Mehr Menschen im Wald bedeute in diesen besonderen Zeiten noch mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen. Der gerade häufig gebrauchte Begriff „social distancing“ sei da irreführend. Es gehe nicht darum soziale Distanz zu halten, sondern um körperliche Distanz. Menschen, die allein im Wald unterwegs sind, sind laut dem Landesbetrieb herzlich willkommen. Ebenso wenn sie mit Mitgliedern des eigenen Haushalts spazieren gehen oder mit einer einzigen Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört - bei letzterer im Mindestabstand von zwei Metern.

Auch im Wald sind derzeit keine Wandergruppen zugelassen, außer Eltern mit ihren Kindern. Lauftreffs und gemeinsames Radfahren mit mehr als zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten sind nicht erlaubt. Auch der bewährte Hundespaziergang in der Gruppe muss ausfallen. Wenn die Hundeliebhaber zu zweit spazieren möchten, müssen zumindest die Zweibeiner Abstand halten.

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