Messerattacke

Altenas Bürgermeister ist nach Messerattacke "wieder der Alte"

Altenas Bürgermeister Andreas Hollstein sagt ein Jahr nach dem Messerangriff auf ihn: "Ich bin wieder der Alte."

Altenas Bürgermeister Andreas Hollstein sagt ein Jahr nach dem Messerangriff auf ihn: "Ich bin wieder der Alte."

Altena/Hagen.  Altenas Bürgermeister Andreas Hollstein fühlt sich ein Jahr nach der Messerattacke wieder "voll belastbar". Hassbotschaften haben ihm zugesetzt.

Die Messerattacke auf den Bürgermeister von Altena, Andreas Hollstein, vor einem Jahr hat den CDU-Politiker strapaziert, aber nicht aus der Bahn geworfen. "Das Attentat und die Vielzahl der Droh- und Hassbotschaften danach haben mir zugesetzt", sagte Hollstein. "Drei Hörstürze waren die Folge."

Allerdings: Seit Sommer sei er "wieder der Alte" und "voll belastbar". Am 27. November 2017 hatte ein Mann den CDU-Politiker in einem Imbiss in der sauerländischen Stadt mit einem Messer angegriffen, die Tat hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst.

Attentat auf Bürgermeister von Altena – Täter sitzt in Haft

Hollstein ist bekannt für sein Engagement für Flüchtlinge, er erhielt dafür zuletzt im September einen internationalen Preis. Der Angreifer hatte Hollstein zufolge gesagt: "Ich steche dich ab. Du lässt mich verdursten, aber holst 200 Ausländer in die Stadt."

Der Täter war im Juni vom Landgericht Hagen wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Eine Tötungsabsicht sah das Gericht nicht. Der Angreifer hatte im Prozess verlesen lassen, dass er nach Schicksalsschlägen verwahrlost sei, sich verschuldet habe, man habe ihm das Wasser abgestellt. (dpa)

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