Schadensgutachten

Wuppertal: Ursache für abgesackte Wohnhäuser steht fest

70 Menschen mussten ihre Häuser im Frühjahr verlassen, nachdem der Boden abgesackt war. Nun wurde die Ursache dafür bekannt gegeben.

70 Menschen mussten ihre Häuser im Frühjahr verlassen, nachdem der Boden abgesackt war. Nun wurde die Ursache dafür bekannt gegeben.

Foto: Holger Battenfeld / dpa

Wuppertal.  In Wuppertal mussten im Frühjahr rund 70 Bewohner ihre Wohnungen verlassen, nachdem der Boden abgesackt war. Nun liegt das Schadensgutachten vor.

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Eine defekte Trinkwasserleitung ist der Grund, warum der Bodens in einem Wuppertaler Wohngebiet im Frühjahr plötzlich absackte. Mehrere Häuser waren in der Folge beschädigt worden.

Die Ursache teilte die Stadt am Dienstag auf der Grundlage eines Schadensgutachtens mit. Die Wuppertaler Stadtwerke WSW Energie & Wasser AG hafteten „dem Grunde nach“, heißt es in der Mitteilung. Betroffene sollten ihre Schäden schriftlich anmelden.

70 Bewohner hatten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen müssen

„Ich bin froh, dass nun endlich mit der Schadensregulierung begonnen werden kann“, erklärte Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD). Die Regulierung solle schnell und unkompliziert ablaufen. Auf Grundlage der Schadensanmeldungen werde geprüft, ob und in welchem Umfang die entstandenen Schäden von der Stadt getragen werden könnten, erklärte Stadtkämmerer Johannes Slawig.

Wegen der Schäden hatten etwa 70 Bewohner von acht Gebäuden im Stadtteil Langerfeld ihre Wohnungen teils vorübergehend, teils dauerhaft verlassen müssen.

In einem anderen Wuppertaler Stadtteil, in Varresbeck, war am vergangenen Wochenende ein geparktes Auto abgesackt - möglicherweise wegen Hohlräumen im Boden. Eine Straße an der Stelle musste gesperrt werden. Sie blieb am Dienstag weiter geschlossen, sagte eine Stadtsprecherin. (dpa)

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