Unwettergefahr

Wetterdienst kündigt Unwetter in NRW mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen an

So sagen Meteorologen das Wetter voraus

Das Wetter interessiert so ziemlich jeden. Wie warm wird es? Gibt es Regen? Wie lange scheint die Sonne? Wettervorhersagen sind kompliziert. Meteorologin Ines Wiegand vom Deutschen Wetterdienst in Essen erklärt, wie der Wetterbericht entsteht.

Das Wetter interessiert so ziemlich jeden. Wie warm wird es? Gibt es Regen? Wie lange scheint die Sonne? Wettervorhersagen sind kompliziert. Meteorologin Ines Wiegand vom Deutschen Wetterdienst in Essen erklärt, wie der Wetterbericht entsteht.

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Düsseldorf.  Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern in Nordrhein-Westfalen: So kann es zu Gewittern und Starkregen kommen - speziell am Donnerstag.

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Heftiger Regen und vereinzelte Orkanböen: Die Menschen in Nordrhein-Westfalen müssen am Donnerstag mit Unwettern rechnen. "Straßen könnten überflutet werden", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Mittwoch in Essen. Auch umkippende Bäume könnten für Gefahr sorgen.

Am Donnerstagnachmittag zieht ein Tiefdruckgebiet aus Frankreich nach NRW. Neben Starkregen mit Wassermengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter und Hagelschauern treten laut DWD schwere Sturmböen auf, die auch bis in den Orkanbereich gehen könnten. Welche Regionen besonders betroffen sein werden, konnte der Sprecher noch nicht sagen. Das Unwetter könnte von der Eifel bis zum Niederrhein und auch nach Ostwestfalen gelangen.

Vereinzelt Gewitter in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch

Die Temperaturen sacken infolgedessen ab. Am Freitag werden nur noch 21 bis 24 Grad erreicht, die Gewitterwahrscheinlichkeit sinkt und der DWD rechnet nur noch mit örtlichen Schauern. Mit neun bis 13 Grad wird es nach Angaben des Wetterdienstes in der Nacht auf Samstag kühl.

Nach wochenlanger Hitze und Dürre regnete und gewitterte es am Mittwoch vielerorts in Nordrhein-Westfalen. Bis zum Nachmittag werde sich die Wetterlage wieder beruhigen, so der Wetterdienst. Mit Temperaturen zwischen 27 und 29 Grad wird es etwas weniger heiß.

Regen ist wohl nur "ein Tropfen auf dem heißen Stein"

Der lange ersehnte Regen in den kommenden Tagen dürfte die Trockenheit in Nordrhein-Westfalen nach Einschätzung des Wetterdienstes allerdings nur kurz unterbrechen. "Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein", vermutete Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag.

Nach dem voraussichtlich heißesten Tag des Jahres in NRW am Dienstag erwartet der DWD schon für Nacht zum Mittwoch vereinzelte Schauer und Gewitter mit eventuellen Sturmböen und Starkregen im Westen des Bundeslands. "Es kann aber auch nichts passieren", schränkt Trippler ein. Am frühen Mittwochmorgen war auf Wetterkarten ein breites Regen-Band zu sehen, dass über NRW hinwegzieht wird. Wieviel Regen es geben wird, ist unklar und dürfte punktuell sehr unterschiedlich ausfallen.

Die fünf heißesten Orte Deutschlands liegen in NRW

So sagen Meteorologen das Wetter voraus

Das Wetter interessiert so ziemlich jeden. Wie warm wird es? Gibt es Regen? Wie lange scheint die Sonne? Wettervorhersagen sind kompliziert. Meteorologin Ines Wiegand vom Deutschen Wetterdienst in Essen erklärt, wie der Wetterbericht entsteht.
So sagen Meteorologen das Wetter voraus

Rund um den Flughafen Köln/Bonn ist am Dienstag die bundesweit höchste Temperatur des Tages gemessen worden. Dort wurde es 38,3 Grad heiß, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Abend sagte. Alle der fünf heißesten Orte vom Dienstag lagen in NRW: In Werl und Köln-Stammheim wurden 38,2 Grad gemessen, in Lippstadt und Lüdinghausen 38,1 Grad.

Hitzegeplagte müssen in den kommenden Tagen noch einmal leiden: Es bleibt nicht nur sehr warm, durch immer feuchtere Luft ist es auch schwül, wie der Deutsche Wetterdienst ankündigte. Die Trockenheit sei wohl noch nicht vorbei. Erst bei zwei bis drei Regentagen sei der Boden wieder durchfeuchtet. Der Juli 2018 gehörte nach Angaben des DWD zu den trockensten Monaten in Deutschland seit 1901. Insgesamt seien im Mittel nur rund 30 Prozent des Regens gefallen, der in einem durchschnittlichen Juli vom Himmel falle. (dpa)

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