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Prognose

Wetter in NRW: Temperaturen über 30 Grad am Mittwoch möglich

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Lebensgefahr: So verhält man sich bei Gewitter richtig

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Gewitter können lebensgefährlich werden. Wie man sich am besten schützt, erklärt Feuerwehrchef Simon Heußen im Video

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Essen.  Am Mittwoch bleibt es in NRW sonnig und trocken. Temperaturen von über 30 Grad sind möglich. Am Donnerstag können dann neue Gewitter aufziehen.

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen müssen sich in den kommenden Tagen auf Gewitter und teils Temperaturen von über 30 Grad einstellen. Am Mittwoch ist es zunächst meist heiter bis sonnig und weitgehend trocken, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen in Offenbach mitteilte. Im äußersten Westen und Osten kann es am Nachmittag dann Schauer geben. Vor allem in der Eifel sind lokal Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerten liegen zwischen 28 und 32 Grad, im Hochsauerland bei etwa 24 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag ist es meist trocken bei Tiefstwerten zwischen 19 und 15 Grad. Im Bergland liegen die Temperaturen bei 15 bis 12 Grad. Am Donnerstag ist es zunächst teils noch heiter bevor von Westen her Wolken heranziehen. Am Vormittag gibt es dann lokal erste Schauer oder vereinzelte Gewitter. Am Nachmittag rechnen die Meteorologen dann vielerorts mit Schauern und Gewittern. Örtlich sind Unwetter und Sturmböen möglich. Die Temperaturen liegen bei 27 bis 31 Grad, im höheren Bergland bei etwa 25 Grad.

Ähnliche Prognosen gibt es auch für den Freitag: Schauer und vereinzelt Gewitter mit etwas milderen Temperaturen zwischen 24 und 27 Grad.

Mann muss nach Blitzeinschlag reanimiert werden

Am Montag war ein Gewitter mit Starkregen über NRW gezogen. In einigen Städten musste die Feuerwehr ausrücken, Keller leer pumpen oder umgestürzte Bäume entfernen.

In Essen-Kettwig hatte das Gewitter am Nachmittag dramatische Folgen: ein Passant (56) ist um kurz vor 16 Uhr auf der Nahestraße von einem Blitz getroffen worden. Nach ersten Informationen musste der verletzte Mann reanimiert werden. Er soll schwere Verbrennungen erlitten haben. Rettungshubschrauber Christoph 3 brachte den Mann in eine Klinik, sagte Feuerwehrsprecher Christoph Riße.

Vermutlich hat der Mann unter einem Baum Schutz vor den Regenmassen gesucht, als der Blitz einschlug. Das Unwetter bescherte der Feuerwehr Essen bis 16.30 Uhr rund 20 Einsätze. Vor allem im Süden der Stadt liefen Keller voll, oder es brachen Äste ab, die beseitigt werden mussten, so Riße. (red mit dpa)

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